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27.05.2017

Keine Schule – nur Spaß: Viel Sonnenschein begleitete den Afrika-Projekttag an der Grundschule Ohmstede. „Die Schüler sollen die bunte und lebensfrohe Kultur hautnah kennenlernen und miterleben“, berichtet Schulleiterin Nicole Gourdon-Brand. „Wir haben bewusst auf eine Einführung im Unterricht verzichtet, um die Schüler spielerisch an die afrikanische Kultur heranzuführen. Dieser Tag soll einfach allen Spaß machen. Natürlich ist auch Integration dabei ein Thema. Wir haben mehrere afrikanische Flüchtlinge an unserer Schule. Sie haben sich natürlich besonders gefreut.“

Gestaltet hat den Tag der Integrationsverein, der bereits mit einigen außerschulischen Angeboten im Nachmittagsbereich an der Schule etabliert ist. Draußen und drinnen begleiteten Bongo-Trommeln die Schüler. Die Schüler konnten an mehreren Angeboten teilnehmen. Zum Beispiel gab es Trommeln, afrikanische Tänze, Lieder, Kunst und Spiele sowie zwei Modenschauen. „Das war ein super Tag!“, meint Jonas und auch Noah ist begeistert: ,,Meinetwegen könnte Schule jeden Tag so schön sein!“ Johanna hat mitgezählt: „Insgesamt sind heute 17 Afrikaner hier und stellen uns ihre Kultur vor. Ich hatte noch nie mit Afrikanern zu tun, finde sie aber super. Sie sind cool und lustig!“

Dieser Tag sollte ein Vorgeschmack auf das Jubiläum im nächsten Schuljahr sein, denn dann ist die Schule 25 Jahre Ganztagsschule. Nicole Gourdon-Brand erklärt das besondere pädagogische Konzept: „Wir gestalten die Verträge mit den Außenanbietern für den Nachmittagsbereich selbst und sind deshalb von der Problematik der trilateralen Verträge mit der Stadt Oldenburg nicht betroffen. Im Ganztagsbereich sind als Kooperationspartner der Integrationsverein, der FC Ohmstede, der Verein Jugendkulturarbeit, der Bildungskreis, die Musikschule Oldenburg und der OTB tätig, mit denen wir gut kooperieren und auf diese Weise jedes Halbjahr wechselnde, interessante Angebote für unsere Schüler zusammen stellen.“

Sprühen mit Schablonen

Ist das Kunst oder kann das weg? Unter diesem Motto kooperierte die Oberschule Eversten mit dem Oldenburger Kunstverein und dem Graffiti-Künstler Bartosz Boron. 17 Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse übten sich angeleitet durch Bartosz Boron und die Kunstvermittlerin Mareike Urfels in der Stencil-Technik (mit Sprühschablonen). Das Motto des Workshops diente als Ausgangspunkt für eine lebendige Debatte: Wann ist Graffiti Kunst und wann Vandalismus? Wann entstand das allererste Graffiti? Und welche Möglichkeiten bietet das Graffiti als Kunst im Öffentlichen Raum?

Die Siebtklässler fertigten Zeichnungen eigener Motive und daraus dann Schablonen an, um anschließend Leinwände farbig zu besprühen. Die Kunstwerke werden nun in der Oberschule ausgestellt. Innerhalb des Kooperationsprojekts besucht die Klasse an einem weiteren Termin die aktuelle Ausstellung des Künstlers Stefan Pfeiffer im Oldenburger Kunstverein.

Bücher bringen viel ein

Das war wieder ein voller Erfolg: 2157 Euro brachte der Bücherflohmarkt am Borchersweg ein. Das große Interesse der vielen Besucher ermuntert den Förderverein „Wir bewegen was“ der Tagesstätte Borchersweg, weiter zu machen. Das Geld steht nun für Ferienangebote zur Verfügung, freuen sich die Helfer. „Die verbliebenen Bücher reichen noch für einen weiteren Bücherflohmarkt im Herbst“, stellet Ulrike Meyer, Leiterin der Diakonie-Tagesstätte beim Einpacken fest. Gerne nehmen die Helfer am Borchersweg weitere Bücherspenden entgegen.

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