Für Dr. Holger Köster (53), Oberarzt im Elisabeth-Kinderkrankenhaus, war klar, dass großes Engagement im Beruf und dennoch in der verbleibenden Freizeit etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun, kein Widerspruch sein müssen. Und so wuchs bei ihm die Idee, sein sportliches Engagement, also das Laufen, mit seinem Anspruch zu verknüpfen. Vor neun Jahren war er angefangen zu laufen und 2008 den New-York-Marathon geschafft. Für 2012 hatte er sich nicht nur das Ziel des Berlin-Marathons gesetzt, sondern er wollte auch jeden Kilometer in seinem Freundeskreis verkaufen. Zunächst fragte er sich, ob die Idee überhaupt erfolgreich sein könnte. Doch das Ergebnis war überwältigend: Mehr als 3650 Euro kamen so zusammen, die er dem Waldkindergarten spenden will, der Kinder fördert. Auch in dem Rotary-Club Oldenburg-Schloss, dem Köster angehört, gab es Freunde, die ebenfalls laufend Gutes taten und Kilometer verkauften. Deren Ergebnisse steht noch aus.
Stiftung hilft Werkstatt
Die Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen unterstützt die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg bei der Anschaffung einer Drehbank in der Ausbildungsstätte „aqua“ (Ausbildung, Qualifizierung und Arbeit) mit einer Spende von 8700 Euro. Die Drehbank dient der Ausbildung zum Metallfeinbearbeiter. Seit 2010 bieten die Werkstätten diese Ausbildung an, die mit einem von der IHK anerkannten Berufsabschluss verbunden ist.
Essen mit dem OB
Während der Orientierungswoche hat der Fachschaftsrat Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ein Essen mit OB Gerd Schwandner an 20 Erstsemesterstudenten verschenkt. Die Gruppe der Gewinner traf sich am Dienstagmittag und ließ es sich im New York New York schmecken.
Geld für Schulen
Die Regionalstiftung Oldenburg-Ammerland, die ihren Sitz in der Raiffeisenbank Oldenburg hat, unterstützt die Fördervereine des Schulzentrums Ofenerdiek und der Oberschule Osternburg mit insgesamt 2000 Euro (je 1000). Die Fördervereine können dieses Geld verwenden, um durch Zuschüsse möglichst vielen Schülern die Teilnahme an Klassenfahrten und anderen Gemeinschaftsveranstaltungen zu ermöglichen. Die Fahrten dienten der Stärkung der Klassengemeinschaften und sollten nicht aus finanziellen Gründen verpasst werden, so Achim Brumund von der RegionalStiftung.
