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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Leselöwe in Bümmerstede

14.06.2019

Erstmals wurde der Leselöwen-Vorlesewettbewerb an der Grundschule Bümmerstede durchgeführt. Rund 270 Buchpreise, also ein Buch für jedes Kind, wurden dabei ausgegeben. Bezahlt hat’s der Schulverein. Unterstützt und motiviert wurden die Kinder dabei unter anderem durch den Leselöwen – obwohl Praktikant Helge Ahlers im flauschigen Kostüm reichlich schwitzen musste, so ist es überliefert. Schon bei den Übungseinheiten besuchte der Leselöwe die Klassen, bei der Endrunde überreichte er dann schließlich die Urkunden mit der dicken Tatze. „Besonderer Dank geht an die beiden Bücherei-Mamas Meike Sträter und Iris Seebold, die das ganze Projekt mit mir vorbereitet und durchgeführt haben“, so Klassenlehrerin Agnes Kleinhaus in einer Mitteilung. „Und auch der Schulverein hat hier eine große Bedeutung – wenn es diesen Verein nicht gäbe, wäre so einiges in der Grundschule Bümmerstede nicht machbar“. Im Jahrgang 3 belegten schließlich Carolina Petrillo, Hannah Friedrich und Leevke Nagl die vorderen Plätze. Im Jahrgang 4 setzten sich Emily Kessler, Nick Ewald und Paula Delbanco an die Spitze. Überzeugt haben aber natürlich alle Kinder ...

„Zum Reiten nicht zu alt“

„Warum tue ich mir das überhaupt an?“, seufzt die 48-jährige Silke, bevor sie noch ein letztes Mal die Zügel nachfasst und auf das Prüfungsviereck der Reit- und Fahrschule Oldenburg reitet. Sie sitzt auf „Liesa“, der 11-jährigen Stute ihrer Trainerin und Ausbilderin Barbara Lascheit. Unter ihrer Ägide startete 2005 das Pilotprojekt „Wiedereinsteigerreitkurs Ü 30“. Seitdem ist dieses Angebot ein Dauerrenner: Jedes Jahr bietet die FN geprüfte Reitlehrerin ein bis zwei Kurse an. Der häufigste Wunsch der überwiegend weiblichen Teilnehmer: harmonisches, sicheres Reiten am Liebsten in der Natur. Leistungssport und Turnierambitionen spielen keine Rolle. Doch bei dem jüngsten Kurs verhält es sich anders: „Wir haben uns ein Ziel gesetzt: Wir möchten das Reitabzeichen der Klasse 7 ablegen!“, erklärt die 45-jährige Sabine, die auf dem Lehrpferd Saale eine gute Figur macht. Die Reiterinnen müssen eine Dressuraufgabe und einen Geschicklichkeitsparcours mit Slalom, zwei kleinen Sprüngen und flottem Galopp absolvieren. Im nächsten Teil der Prüfung müssen die Teilnehmer zeigen, dass sie ihre Pferde auch vom Boden aus sicher im Schritt und Trab führen können. Nachdem alle den praktischen Teil hinter sich gebracht haben, geht es auf der Stallgasse mit der Theorie weiter. Die Pferde werden abgesattelt, während Richterin Alexandra Schneider aus Hude das Geschehen mit kritischem Blick beobachtet und immer wieder nachfragt: „Warum muss man die Hufe auskratzen? Woran erkennt ihr, ob euer Pferd gesund ist? Was frisst ein Pferd, welche Bedürfnisse hat es?“ Die Antworten kommen postwendend, schließlich umfasst der Kurs neben dem Reiten auch intensiven Theorieunterricht. Nach zwei Stunden ist die Prüfung überstanden, in der Kantine verkündet die Richterin die Ergebnisse: „Ihr habt alle bestanden.“ Urkunden und Abzeichen werden verliehen und Silke weiß nun sehr genau, warum sie sich diesen Prüfungsstress angetan hat: „Damit weiß der Reitlehrer sofort, was er mir reiterlich zutrauen kann und wird mir ein passendes Pferd zuteilen.“

OTB-Sonntagswanderer

Auch wenn die Natur noch Regen gebrauchen könnte, so war es doch sehr angenehm, dass die Sonntagswanderer des OTB ihren Kulturwandertag, ohne ihre Regenschirme aufspannen zu müssen, genießen konnten. Das kam der allgemeinen Stimmung und der Wanderung, die zusätzlich zum Kulturteil eingeplant war, sehr zu gute. Geplant und vorbereitet von Anne Dobrat und Hans-Martin Schutte, und unter ihrer bewährten Leitung, ging es Richtung Verden an der Aller. Das Schloss Etelsen war ein Ziel, das Naturschutzgebiet Neumühlen, einem Dünengebiet, ein weiteres. Nach einer einstündigen Wanderung durch dieses Areal schloss sich eine Besichtigung des Verdener Domes an, eine imposante Hochgotische Hallenkirche. Im Achimer Stadtteil Baden, wo auf der Rückfahrt ein Zwischenstopp eingelegt wurde, wartete eine weitere Überraschung auf die Teilnehmer: die Einkehr in einem hiesigen Lokal, samt „tollen Blick auf die mäandernde Weser und den Schleusenkanal“, wie es im Bericht heißt – „ein wunderbarer Abschluss unseres Kulturwandertages!“

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