Bericht über einen möglichen Stadionbau

Ein klares Ja für einen Stadionneubau in Oldenburg! Das Stadion ist nicht, wie die Gegner immer wiederkehrend behaupten, ein OB-Denkmal, für eine GmbH, für 22 Profikicker – nein, es ist für tausende (letzte Saison Zuschauerschnitt von fast 6000) Fußballanhänger und nun wohl auch Footballanhänger aus Oldenburg und umzu, in welchem aber auch andere sportliche, kulturelle und firmenspezifische Events stattfinden können. Es ist eine soziale Begegnungsstätte für alle. So, wie das Staatstheater auch nicht für das Schauspieler-Ensemble städtischerseits jährlich mit mehreren Millionen unterstützt wird, sondern für die Theaterkulturinteressierten, genauso wie bei Museen, anderen Kultureinrichtungen, Weser-Ems-Hallen, Spaßbädern etc.. Hier fragt kein Mensch, ob diese Gelder nicht teilweise sinnvoller in Schulen, Kitas, Straßen ausgegeben werden könnten, bzw. hier Kürzungen erfolgen sollten, so, wie beim Thema Stadion von gewissen Gruppen radikal der komplette Nichtbau eingefordert wird. Die oft zitierte „Daseinsfürsorge“ seitens der Stadt kann man aufgrund der gesellschaftspolitischen (z.Zt. sicher so wichtig, wie lange nicht mehr), verbindenden Funktion auch auf die Fußballkultur beziehen.

Wir zahlreichen Befürworter des Stadions fordern keine Privilegierung des ambitionierten Fußballs in Oldenburg, sondern einfach nur eine Gleichstellung mit den anderen, auch total berechtigten Bürgerinteressen. Oldenburg hat neben dem Profi-Basketball und Damenhandball eben auch Profi-Fußball und auch Profi-Football verdient und damit einhergehend und voraussetzend die dafür notwendige, adäquate Spiel/Heimstätte.

Michael Schaub

Oldenburg