Oldenburg - Das Oldenburger „Theater Laboratorium“ hat fürs neue Jahr zahlreiche Lesungen im Programm, die von der Buchhandlung Isensee organisiert werden. Die folgenden Veranstaltungen stehen bereits fest (Eintritt jeweils 18 Euro):
Montag, 26. Februar, 20 Uhr
Jarka Kubsova „erzählt in ,Marschlande’ furios und aufrüttelnd von zwei Frauen, die eine lebte um 1580, die andere in unserer Gegenwart, und an beiden Schicksalen lässt sich wunderbar ablesen, wie klein die Entwicklungsschritte im Feminismus bisher sind. Dieser Roman hallt nach und ist allerfeinster Lesestoff“, schreibt die Buchhändlerin Daniela Dobernigg über „Marschlande“ auf buchhandel.de.
Montag, 11. März, 20 Uhr
Alina Herbing stellt „Tiere, vor denen man Angst haben muss“ vor. Für Oliver Hopp, der die Lesungen organisiert, ist es „eine der aufregendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“. Das Buch erzählt vom Aufwachsen zweier Schwestern auf einem mecklenburgischen Hof in den Neunzigerjahren, wo sich die Grenzen zwischen den Generationen und zwischen Natur und Zivilisation immer mehr auflösen.
Montag, 15. April, 20 Uhr
Matthijs Deen kommt mit Kommissar Cupidos drittem Fall ins Laboratorium: Bei einem Spaziergang an der Küste Northumberlands stoßen niederländische Urlauber auf die Überreste einer Leiche. Eine alte Schwimmweste deutet auf eine Verbindung zu einem 21 Jahre zuvor geschehenen Unglück hin. Kommissar Liewe Cupido, genannt „der Holländer“, will den Fall abgeben. Doch als sein ermittelnder Kollege Xander Rimbach auf Norderney vergiftet wird, muss Cupido erneut seinen friesischen Spürsinn unter Beweis stellen.
Montag, 22. April, 20 Uhr
Anne Rabe liest aus ihrem Buch „Die Möglichkeit von Glück“ über die Geschichte eines ostdeutschen Kindes der Wende. „Ein Buch, das eindrücklich vermittelt, was für tiefe Linien des Schmerzes sich durch ostdeutsche Biografien ziehen“, sagt der selbst in Stralsund aufgewachsene Rapper und Schriftsteller Hendrik Bolz. Die Autorin Alena Schröder schreibt: „Dieses Buch ist so mitreißend, feinsinnig und schonungslos, dass es mich nicht loslässt.“
Montag, 29. April, 20 Uhr
Paula Fürstenberg kommt mit ihrem Buch „Weltalltage“ ins Laboratorium. Oliver Hopp schreibt, „mit Wärme, Wucht und Witz erzählt Paula Fürstenberg von einer besonderen Freundschaft und deren Zerreißprobe“.
Montag, 6. Mai, 20 Uhr
Andrea Petkovic ist nicht nur als Weltklasse-Tennisspielerin bekannt, mit ihrem Debüt „Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht“ hat sie sich als neue Stimme in der Literaturszene etabliert. In ihrem aktuellen Buch „Zeit, sich aus dem Staub zu machen“ verarbeitet sie den großen Bruch in ihrem Leben: den Ausstieg aus dem Profisport – und geht dabei existenziellen Fragen auf den Grund.
Karten gibt es für die Lesungen von Jarka Kubsova und Anne Rabe bereits jetzt bei Isensee, für alle anderen Lesungen ab dem 1. Dezember, Tel. 36142410.
