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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Rudern: Achter triumphiert auf Themse

06.04.2016

Oldenburg Einen großen Erfolg hat der Männerachter vom Team Nord-West beim „Head of the river race“ in London gefeiert. Die Ruderer um den Auricher Schlagmann Dirk Fleßner verbesserten sich auf der Themse unter 337 gestarteten Booten nicht nur von Startplatz 29 auf Rang 21, sondern gewannen völlig überraschend auch noch die „Overseas Trophy“ – den Preis für die schnellste ausländische Mannschaft.

Das Abenteuer begann allerdings mit einigen personellen Problemen. Beim zweitägigen Abschlusstrainingslager erkrankten zwei Sportler und mussten ersetzt werden. Erst zwei Tage vor Abfahrt waren Andre Müller und Nils Hülsmeier halbwegs fit. Maiko-Benedikt Remmers musste aus privaten Gründen am Tag vor der Abreise absagen und wurde durch den Oldenburger Philip Wedemann ersetzt. Dieser war bereits beim Training für die erkrankten Stammkräfte eingesprungen.

Nach der knapp zwölfstündigen Anreise mit dem Vereinsbus erreichten die Sportler London, nahmen dort ihr Boot in Empfang und legten noch eine Trainingseinheit auf der Themse ein. Das Rennen wurde auf einer knapp 6,8 Kilometer langen Strecke zwischen Mortlake und Putney ausgetragen – dort, wo sich Ende März auch die Universitäten Oxford und Cambridge (gewann mit zweieinhalb Bootslängen) in ihrem Ruder-Klassiker wieder duellierten.

Beim „Head of the river race“ wurde der Achter mit Fleßner, Jerrit Röckendorf (Oldenburg), Müller, Hülsmeier (beide Bremen), Wedemann (Oldenburg), Christian Vennemann (Osnabrück), Malte Prohn (Bremen) und Konrad Thibaut (Oldenburg) am frühen Nachmittag auf die Strecke geschickt.

Unter den Anfeuerungsrufen von Steuermann Christoph Düring (Lübeck) gelang es dem Team, vom Start weg die gewählte Frequenz von 34 Schlägen pro Minute zu erreichen. Trotz starken Wellengangs und Gegenwindes an der Streckenhälfte gelang es den Athleten, das Rennen technisch einwandfrei zu Ende zu bringen.

Erst auf dem Bootsplatz erfuhr die Mannschaft telefonisch von den Ergebnissen. Platz 21 und der Status als schnellstes ausländisches Boot in 18:34 Minuten sorgten für ausgelassenen Jubel. Auf den Plätzen 25 und 28 folgten weitere deutsche Teams aus Stuttgart und Krefeld. Letzteres ist bereits seit sieben Jahren in Folge amtierender Bundesliga-Champion und deutscher Sprintmeister.

Gesamtsieger wurde die Mannschaft aus Oxford. Sie nutzte den Heimvorteil und meisterte die rund 6,8 Kilometer in 17:50 Minuten. Dank des Gewinns der „Overseas-Trophy“ erhielt auch das Team Nord-West die Einladung zur Siegerehrung am 7. April in London. Dort richtet der Veranstalter, der London Rowing Club, ein Bankett mit Dinner aus.

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