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Massenkarambolage auf der A 29: Ein junger Mann stirbt
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Massenkarambolage auf der A 29: Ein junger Mann stirbt

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Als Ferrulli die VfB-Fans träumen ließ

28.03.2015

Oldenburg Dieses Spiel, dieses Tor und diesen Jubel wird Sebastian Ferrulli nie vergessen: Am 30. April 2011 ließ der Blondschopf im Dienste des VfB Oldenburg mit seinem Treffer in der 34. Minute zum 1:1 gegen Fußball-Bundesligist Hamburger SV den Verein, die Fans des damaligen Oberligisten und die Region von der Sensation im DFB-Pokal träumen. Am Ende reichte es gegen den großen Favoriten von der Elbe, der durch Treffer von Heiko Westermann (26.) und Mladen Petric (72.) knapp mit 2:1 gewann, nicht ganz. Doch die Erinnerung an ein packendes Duell vor 15 552 Zuschauern bleibt.

„Höhepunkt im Fußball“

Ganz so viele Fans werden am kommenden Donnerstag (Anstoß um 17.30 Uhr) nicht ins Marschwegstadion kommen, wenn Ferrullis Nachfolger im Halbfinale des NFV-Pokals gegen Drittligist VfL Osnabrück um die Chance auf einen Auftritt auf der großen Fußball-Bühne spielen. Die Finalisten des Landeswettbewerbs stehen sicher in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals.

„Das war schon ein Höhepunkt in meinem Fußballer-Leben. Ich glaube, dass ich dieses Spiel in meinem Leben nicht mehr vergessen werde“, sagt Ferrulli zur Partie gegen den HSV, als er nur wenige Minuten nach dem 0:1 zunächst Westermann schlecht aussehen ließ und danach HSV-Keeper Jaroslav Drobny den Ball durch die Beine spitzelte.

„Es ist schön, dass ich immer wieder darauf angesprochen werde“, erzählt der heute 31-jährige Stürmer, der seine Karriere nach einer im April 2012 im Spiel gegen den VfL Osnabrück II zugezogenen schweren Knieverletzung bereits mit 29 Jahren abschließen musste. Er versuchte engagiert, sich heranzukämpfen, musste seine Laufbahn, in der er auch für Werder Bremes Amateure sowie SV Meppen und VfL Oldenburg aktiv war, jedoch beenden.

Das Pokalderby gegen den Tabellenzwölften der 3. Liga aus Osnabrück wird sich Ferrulli natürlich nicht entgehen lassen. „Ich werde natürlich dem VfB die Daumen drücken“, erklärt der Blondschopf, der das Geschehen beim in Abstiegsgefahr schwebenden Regionalligisten intensiv verfolgt. „Mittlerweile sind ja sehr viele neue Spieler hinzugekommen, so dass keiner mehr dabei ist, mit dem ich zusammengespielt habe“, erklärt er.

„Schaut man sich die Tabelle und die vergangenen Spiele an, meint man auf den ersten Blick, der VfB ist chancenlos. Das ist aber totaler Quatsch“, traut Ferrulli dem Außenseiter trotz der aktuellen Flaute eine Überraschung zu. „Jedes Spiel hat seine eigenen Gesetze – das gilt gerade für den Pokal.“ Dass der VfL der klare Favorit sei, komme den VfBern entgegen: „Die werden hinten stabil stehen und auf Konter spielen.“

Tipp für junge Generation

Während die Fußball-Zeit vorüber ist („Ich muss mehrmals die Woche noch Reha machen.“), hat er beruflich seinen Weg gefunden. Seit mehr als zehn Jahren ist er bei der EWE in Oldenburg beschäftigt und nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann aktuell Shop-Verantwortlicher des Kundencenters in Wechloy.

Der 31-Jährige, der mit seiner Ehefrau vor den Toren von Oldenburg in Metjendorf lebt, kann sich durchaus vorstellen, im Fußball-Geschäft tätig zu sein. „Aber nicht als Trainer, eher im administrativen Bereich“, erklärt er: „Aktuell steht das aber nicht zur Debatte, da ich heute beruflich sehr eingebunden bin und eine hohe Verantwortung habe.“

In seiner Zeit als Fußballer hat er viel mitgenommen. „Ich kann aus meinen Erfahrungen heraus nur jedem Kind und Jugendlichen empfehlen, einen Mannschaftssport zu betreiben“, sagt der Blondschopf. Der Fußball biete da die besten Voraussetzungen, um Vielfältiges „für das Leben zu lernen“.

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