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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Arambasic feilt am Gleichgewicht

08.08.2014

Oldenburg Zwei offensive Fixpunkte des VfB-Teams der vergangenen Saison trafen am Mittwochabend für ihre neuen Clubs – ihrem alten Verein fehlte dagegen zeitgleich die Durchschlagskraft im Landespokalduell beim SSV Jeddeloh. Dennoch gab es für Trainer Kristian Arambasic vor dem Regionalliga-Heimspiel an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) gegen den Hamburger SV II mindestens zwei positive Aspekte: Erstmals stand unter seiner Regie in einem Pflichtspiel die Null. Viel wichtiger war aber, dass seine Fußballer im Derby vor 1500 Zuschauern die Nerven behielten. Wie in der Runde zuvor beim BV Cloppenburg setzten sich die Oldenburger auch im Achtelfinale im Elfmeterschießen durch.

„Uns fehlt momentan noch das richtige Gleichgewicht zwischen stabiler Defensive und schneller Offensive“, sagt Arambasic nach dem Einzug ins Viertelfinale, das am Sonnabend ausgelost und voraussichtlich am Mittwoch, 20. August, stattfinden wird. Der 5:4-Erfolg, der die Oldenburger eine Runde weiter brachte, wurde durch den Fehlschuss von Alexander Baal (einer von elf Ex-VfBern im Kader des Oberligisten) an die Latte ermöglicht.

Die Ex-Oldenburger, die am Mittwochabend trafen, waren Addy-Waku Menga und Lucas Höler. Letzterer machte nach seiner Einwechslung im Drittliga-Duell gegen den MSV Duisburg zwei Tore, konnte die 3:4-Niederlage des FSV Mainz II aber nicht abwenden. Menga schloss die Aufholjagd des VfL Osnabrück gegen Dynamo Dresden mit seinem 2:2 erfolgreich ab.

Für den 30-Jährigen, der in der vergangenen Spielzeit mit 23 Toren bester Regionalliga-Angreifer wurde, war es der erste Drittliga-Saisontreffer. Auch für den zehn Jahre jüngeren Höler (2013/2014 neunmal für den VfB erfolgreich) war es die Torpremiere im neuen Trikot.

„Sie sind nicht so einfach zu ersetzen“, sagt Arambasic über die abgewanderten Offensiv-Fixpunkte und schließt in diese Überlegung den ebenfalls zu Mainz II gegangenen Kai Pröger mit ein. Ob einer der früheren Angreifer am Mittwoch in Jeddeloh getroffen hätte, ist nicht zu beantworten. Die Nachbarn lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Torchancen waren beiderseits Mangelware.

„Nach den Erkenntnissen aus der 0:2-Niederlage gegen Neumünster am Sonntag hatten wir den Schwerpunkt gegen Jeddeloh auf die Defensive gelegt“, erklärte Arambasic. Das defensive Konzept ging auch auf, denn die Hintermannschaft gab dem Gegner kaum Möglichkeiten, sich in günstige Schussposition zu bringen.

Im Spielaufbau wurde aber zu wenig Druck nach vorne erzeugt. „Wie aggressiv man dabei vorgehen muss, hat Colin Heins nach seiner Einwechslung gezeigt“, lobte der Trainer den Mittelfeldspieler, der einer der zahlreichen Zugänge in diesem Sommer war.

Der personelle Umbruch sei nicht so einfach zu bewältigen, sagte Arambasic. „Zwar ist die Erwartungshaltung in Oldenburg immer hoch“, so der Trainer, aber Abgänge seien nicht so schnell zu kompensieren: „Das gilt ganz besonders für die Offensive. Der Fußball, den ich gerne spielen lassen möchte, wird in diesem ersten Jahr nicht umsetzbar sein. Die Mannschaft braucht Zeit, um sich zu finden.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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