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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Asta rechtfertigt Entscheidung

19.11.2016

Haarentor /Wechloy Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) hat den Vorwurf zurückgewiesen, den Reitsport per se als Tierquälerei zu betrachten. Die Studierendenreittruppe hatte einen Fahrtkostenzuschuss in Höhe von 328 Euro beantragt. Der Asta hatte das in einer Sitzung am 17. Oktober mit zwei Ja- gegen drei Nein-Stimmen bei acht Enthaltungen abgelehnt.

„Selbstverständlich gehen wir davon aus, dass das Reitsportteam unserer Hochschule alle tierschutzrechtlichen Bedingungen für diesen Sport erfüllt und mit Sicherheit auch darüber hinaus nach bestem Wissen und Gewissen darum bemüht ist, optimale Bedingungen für ihre Sportpartner (die Pferde) zu schaffen“, schreibt Asta-Sprecherin Katharina Corleis in einer Stellungnahme. Im Turniersport könnten aus Sicht des Asta viele Bedingungen für die Pferde noch optimiert werden. Der Asta kritisiert, dass bei Turnieren nicht geprüft werde, wie die Haltungsbedingungen der Pferde im heimischen Stall seien. Auch die Ausrüstung werde nicht umfassend untersucht. Beachtenswert sei auch, dass ein nicht passender Sattel langfristige Schädigungen des Rückens eines Pferdes verursachen könne. „Hier findet jedoch keine Kontrolle auf Turnieren statt“, schreibt die Asta-Sprecherin. Einen großen Anteil am Wohlergehen eines Pferdes hätten auch Fütterung, Trainingsmethoden und allgemeine Rahmenbedingungen der Haltung. Hier gebe es selbst in Fachkreisen völlig unterschiedliche Meinungen und Herangehensweisen.

„Wir als AStA sehen uns nicht in der Position, all diese Bedingungen ausreichend kontrollieren und beurteilen zu können, um eine positive Entscheidung für den Antrag auf eine hundertprozentige Kostenübernahme fällen zu können“, heißt es in der Stellungnahme. Und weiter: „Auch sehen wir uns in der Position, die Meinung vieler Studierenden zu vertreten. Wie viele sind wir der Meinung, dass unsere aktuellen Tierschutzbedingungen den Schutz der Tiere nicht ausreichend gewährleisten.“ Als extremes Beispiel führt der Asta die Massentierhaltung an, die tierschutzrechtliche Vorgaben erfülle. Trotzdem spreche sich der Asta dagegen aus.

Corleis: „Wir bitten also um Verständnis, dass uns die Versicherung, dass tierschutzrechtliche Rahmenbedingungen eingehalten werden, nicht ausreicht, um Sport mit Tieren zu unterstützen. Es handelt sich dabei um eine grundsätzliche Entscheidung, die nicht an sich gegen den Reitsport gerichtet ist.“

Im Protokoll der Sitzung heißt es: „Laut den Förderrichtlinien werden Sportarten, in denen Tierquälerei stattfindet, nicht gefördert.“

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