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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Athletinnen liegen gut im Rennen

08.02.2014

Oldenburg Im Jahr 2013 haben sie Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften gesammelt, für dieses Jahr haben sich die Nominierten in der Kategorie NWZ -Sportlerin des Jahres noch etwas mehr vorgenommen: Triathletin Kai Sachtleber, Ruderin Jule Dirks und Sprinterin Ruth Spelmeyer wollen sich mit der Weltklasse messen.

Kai Sachtleber

De Triathletin des 1. TCO „Die Bären“ feiert bereits seit längerer Zeit große Erfolge. Dazu zählt unter anderem ein dritter Platz bei den Europameisterschaften in der Langdistanz. Den gab die 42-Jährige bei der EM im Vorjahr auf der Zielgeraden aus der Hand. Über die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) wurde sie von einer englischen Konkurrentin überholt. Bei der EM in diesem Jahr soll es besser werden: „Ich will schneller laufen – das trainiere ich jetzt mehr“, berichtet Sachtleber.

Optimal sind die Trainingsvoraussetzungen als viel beschäftigte Diplom-Ingenieurin der Lebensmitteltechnologie für Sachtleber nicht. „Im Winter ist es doof, weil es abends dunkel ist – Radfahren ist dann nur am Wochenende möglich“, sagt Sachtleber, die aber einen nachsichtigen Chef hat: „Wenn ich gehen will, lässt er mich auch mal gehen.“

Jule Dirks

Das Problem, ihre Sportart im Winter nur eingeschränkt ausüben zu können, kennt Jule Dirks vom Oldenburger Ruderverein ebenfalls. Von eisigen Temperaturen lässt sich die 19-Jährige jedoch nicht abhalten: „Solange kein Eis auf dem Kanal ist, rudern wir – auch bei minus fünf Grad“, erzählt Dirks. Und wenn der Kanal doch zugefroren ist, hilft das Ruderergometer. „Wir trainieren trotzdem jeden Tag“, sagt die deutsche U-17-Meisterin von 2010.

Schließlich will sie in diesem Jahr wieder zur U-23-WM. Dort ist sie 2013 im Vierer gegen starke Konkurrenz ins B-Finale gefahren. „Die Zeiten im A-Finale waren alle nah an der Weltbestzeit“, erklärt Dirks, die den Wettkampf in guter Erinnerung behält: „Das Beste war, dass ich mit meinen Freunden da war. Wir waren alle im ersten U-23-Jahr und damit das jüngste Boot.“

In diesem Sommer macht die Schülerin der Helene-Lange-Schule ihr Abitur. „Ich muss sehen, wie ich dann trainieren kann. Aber die Klausuren überschneiden sich nicht mit den Regatten“, freut sich Dirks.

Ruth Spelmeyer

Ganz ähnlich geht es VfL-Sprinterin Ruth Spelmeyer, die in Hildesheim studiert, aber in Hannover wohnt. „Ich bin öfter beim Training als in der Uni“, begründet sie, dass ihr Wohnort eine gute Bahnstunde von ihren Hörsälen entfernt liegt. Die Psychologie-Studentin hat ihre berufliche Zukunft noch nicht so klar vor Augen: „Ich weiß es noch nicht sicher. Ich könnte mir aber vorstellen, als Psychotherapeutin in eine Praxis einzusteigen“, sagt die 23-Jährige.

Sportlich hat Spelmeyer, die gerne bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 laufen würde, zumindest für dieses Jahr konkrete Pläne: Wie im vergangenen Jahr will sie mit der Mannschaft des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zur Team-EM, die im Mai in Braunschweig stattfindet. Außerdem steht die 4x400-Meter-Staffel bei der EM in Zürich auf ihrem Wunschzettel. „Ich muss bei den deutschen Meisterschaften unter die ersten Vier kommen, dann bin ich auf der sicheren Seite“, sagt die deutsche Vizemeisterin über die Stadionrunde von 2013.

Die frühere 200-Meter-Spezialistin (deutsche Jugendmeisterin 2008 und 2009) ist „nach zwei schwierigen Jahren“ auf der 400-Meter-Strecke angekommen. „Die Trainer haben immer gesagt, dass da mein Talent liegt“, erklärt Spelmeyer.

In diesem Jahr wurde sie bereits norddeutsche Meisterin und startet in zwei Wochen bei der deutschen Hallenmeisterschaft in Leipzig.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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