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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Auf neuem Kunstrasenplatz stehen Spieler im Abseits

31.08.2013

Oldenburg Als die Baufirma Ende Mai mit den Arbeiten an der Maastrichter Straße begann, war die Stadtverwaltung noch optimistisch. Für Juli wurde die Fertigstellung des Kunstrasenplatzes angekündigt. Somit hätten die Nachwuchs-Kicker des VfB Oldenburg schon zum Start der neuen Saison auf dem Kunststoffteppich spielen können. Zur Enttäuschung der Jugendspieler wurde daraus bislang aber nichts. Der Platz ist längst noch nicht bespielbar. „Wir sind leider im Verzug“, berichtet Stadtsprecher Andreas van Hooven auf Anfrage. Die Verwaltung liege mit der verantwortlichen Firma im Streit.

Vor vier Jahren hatte das Jugendleistungszentrum des VfB Oldenburg der Stadt vorgeschlagen, einen Sportplatz an der Maastrichter Straße in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, um auch in den Wintermonaten und bei starkem Regen trainieren zu können. Nach langen Diskussionen im Sportausschuss brachte der Rat das Projekt auf den Weg. Vor gut drei Monaten legten die Arbeiter dann los.

Die Gesamtkosten betragen 570 000 Euro. Daran beteiligt sich der VfB mit eigenen Leistungen (Pflaster- und Ansaatarbeiten) in Höhe von 50 000 Euro. Zudem will der Verein auch die Pflege und Betreuung des Kunstrasenplatzes übernehmen. Nach Fertigstellung soll der Platz aber nicht nur dem VfB, sondern auch Schulen und anderen Sportvereinen zur Verfügung stehen.

Zu Verzögerungen bei den Bauarbeiten kam es bereits im Frühsommer wegen des regnerischen Wetters. Danach führte der Streik der Schleusenwärter zu Problemen auf der Baustelle.

Weil die Binnenschiffer nicht fahren konnten, kam auch kein Schotter (Tragschichtmaterial) in Oldenburg an. „Die beauftragte Firma hatte zeitweise kein Material, um arbeiten zu können“, so van Hooven. Entscheidender für die Verzögerung sei aber ein anderer Grund: Die eingebaute Schotterschicht entspreche nicht den in der Ausschreibung genannten Anforderungen. „Die Firma weigert sich aber, den aus unserer Sicht bestehenden Mangel zu beseitigen.“ Derzeit sei nicht auszuschließen, dass es zu einem Rechtsstreit komme. „Sollte dies geschehen und wir den Platz nicht abnehmen könnten, würde der Platz wohl in diesem Jahr nicht mehr bespielbar sein. Das würden wir für den VfB außerordentlich bedauern.“

VfB-Jugendleiter Thomas Grigoleit hat Verständnis für das Vorgehen der Stadt und hofft auf eine baldige Fertigstellung. „Es nutzt uns nichts, wenn der Kunstrasen in drei Jahren wieder ausgewechselt werden muss.“ Da der VfB dringend Trainingsplätze benötige, „versuchen wir, mit der Stadt und anderen Vereinen Lösungen zu finden“, so Grigoleit am Freitag.

Rainer Dehmer Oldenburg / Redaktion Oldenburg
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