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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Freizeit: Aufschlag für Skater und BMX-Fahrer

10.10.2014
NWZonline.de NWZonline 2015-07-21T17:56:20Z 280 158

Freizeit:
Aufschlag für Skater und BMX-Fahrer

Alexandersfeld Sprünge über Rampen statt Aufschläge mit Topspin: Geht es nach der Stadtverwaltung, werden künftig in der Tennishalle des Post SV am Alexandersfeld die Rollsportarten Skaten und BMX-Fahren betrieben. Mit einem entsprechenden Vorschlag ist die Verwaltung an den Verein herangetreten. Der Post SV sei zu Gesprächen bereit, berichtete Stadtsprecher Andreas van Hooven auf Nachfrage der NWZ. 

Mit dieser Lösung versucht die Stadt, den im vergangenen Jahr durch die Machbarkeitsstudie für den Bau einer Skaterhalle am Osternburger „Utkiek“ geweckten Hoffnungen gerecht zu werden. Nachdem von dem Projekt, angesichts der mit 3,5 bis vier Millionen Euro kalkulierten Kosten, längst keine Rede mehr ist, hofft die Stadt als günstige Variante auf die Umnutzung der Tennishalle. Mit der Arbeitsgruppe „Oldenburg rollt“ hat bereits eine Besichtigung stattgefunden.

Oldenburgs Rollsportler stehen dem Domizil verhalten-positiv gegenüber: Die 1800 Quadratmeter große Tennishalle könne nur „eine Übergangslösung“ sein, bis das Fliegerhorst-Gelände verfügbar sei, betonte der Kassenwart des Vereins „Backyard“, Sven Römer. Der Vorsitzende des 1. Oldenburger Skateboardvereins, Michael Meibers-Hinrichs, wies darauf hin, dass aufgrund der Hallengröße nur zwei Sportarten – Skateboard und BMX – möglich seien: „Es wird dort keine Einräder, Mountainbikes, Scooter und Inlineskater geben – dafür ist die Einrichtung zu klein.“ Römer ergänzte, beim Rampenbau sei unbedingt eine Fachfirma hinzuziehen.

Stadtbaurätin Gabriele Nießen zeigte sich „froh“, dass dieser Standort gefunden wurde. SPD-Ratsherr Heinz Backhaus äußerte sich „sehr erfreut“ über die Lösung, auch wenn nicht alle Rollsportarten bedient werden können. Er schlug vor, auch die Außenplätze zum Rollsport-Areal umzufunktionieren, was von der Stadtverwaltung bereits vorgesehen ist. Für Stephan Friebel (Grüne) ist das „die einzig realisierbare Möglichkeit“, um schnell zu einer Skaterhalle zu kommen. Auch CDU und Linke lobten am Mittwochabend im Sportausschuss den Verwaltungsvorschlag.

Die Stadtverwaltung will nun ein „Investitionscontrolling-Verfahren“ einleiten, um Mittel für den Haushalt 2015 anzumelden, kündigte Sportamtsleiterin Christiane Cordes an. Zügig will Stadtbaurätin Nießen die Änderung des Bebauungsplanes auf den Weg bringen. Zeitgleich soll in Zusammenarbeit mit den beiden Vereinen sowie mit Kindern und Jugendlichen durch ein Beteiligungsverfahren ein Konzept für den Standort erarbeitet werden.