• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

FUßBALL: Aufstieg als Krönung einer Karriere

14.06.2008

OLDENBURG Eine große Oldenburger Fußball-Karriere neigt sich langsam seinem Ende entgegen. „Sollten wir wirklich in die Regionalliga aufsteigen, wird es für mich wohl nicht weitergehen“, sagt Christian „Fips“ Claaßen vom Niedersachsenligisten VfL Oldenburg: „Der zeitliche Aufwand wäre einfach zu groß.“ Wenn seine Mannschaft an diesem Sonntag (14 Uhr, Alexanderstraße) in der Relegationspartie gegen den MTV Gifhorn aufläuft, könnte sich der 39-Jährige also zum letzten Mal in einem Heimspiel die Fußballstiefel schnüren.

Sollte es soweit kommen, bekäme der Stürmer am 12. Juli (16 Uhr, Marschwegstadion) bei der Saisonvorbereitungspartie zwischen dem VfL und Bundesligist Werder Bremen sein Abschiedsspiel.

Als Claaßen 1975 mit sechs Jahren beim VfL zum ersten Mal im Verein gegen den Ball trat, konnte er noch nicht ahnen, dass ihn sein Weg bis in die Bundesliga führen würde. „Dabei hat man schon früh gesehen, dass Christian viel Talent hat – zumindest mehr als ich“, sagt sein Bruder und VfL-Trainer Frank Claaßen schmunzelnd: „Als kleiner Junge hat er einen Tennisball am Fuß durch den Garten jongliert.“ Die Aufstiegschancen der Grün-Weißen sieht der Coach, der wieder auf Verteidiger Stephen Attoh zurückgreifen kann, derweil bei „zehn zu 90“. Gewinnt Oberneuland am Sonntag gegen Victoria Hamburg, ist der Regionalliga-Traum des VfL zerplatzt.

Von den Grün-Weißen wechselte „Fips“ 1990 zunächst zum Stadtrivalen VfB und hinterließ seinem Heimatverein ein Versprechen: „Die letzten Jahre meiner Laufbahn spiele ich wieder beim VfL.“ Es folgte die Station SV Wilhelmshaven (1993 bis 1995). „Dort bin ich damals Torschützenkönig geworden und habe gegen die HSV- Amateure beim 4:0-Sieg alle Tore geschossen“, erinnert sich Claaßen gern zurück. Trainer der unterlegenen Hamburger war Felix Magath, durch den letztlich der Wechsel des gebürtigen Barßelers an die Elbe zustande kam.

Mit den Rothosen absolvierte Claaßen fünf Bundesligaspiele und erzählt seinen jungen Mitspielern noch heute bei Mannschaftsabenden so manche Anekdote: In Claaßens erstem Spiel gegen Werder Bremen wäre es beinahe zu seinem ersten und einzigen Bundesliga-Tor gekommen. Nach einem Befreiungsschlag stürmte der Angreifer allein auf das Bremer Tor zu, bis er plötzlich vom Schlusspfiff des Schiedsrichters Hellmut Krug gestoppt wurde. „Auf den bin ich heute noch schlecht zu sprechen“, sagt Claaßen augenzwinkernd.

Nach nur einem halben Jahr hieß dann die nächste Station für „Fips“ SV Meppen, für den er noch einmal zwischen 2004 und 2006 spielen sollte. „An Meppen hängt mein Herz bis heute“, verrät Claaßen, der ab 1998 für den VfL Osnabrück auf Torejagd ging. „Das war die beste und schönste Zeit überhaupt.“ Sein Bruder Frank holte ihn dann 2006 zurück zum VfL Oldenburg, wo der 39-Jährige mittlerweile Hoffnungsträgern wie A-Jugend-Spieler Robert Pflichta seine Erfahrungen weitergibt. „Ich war ja selbst mal 19 Jahre alt“, sagt Claaßen und hält sich die Hintertür für eine weitere Saison offen: „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“

NWZTVzeigt nach der Partie VfL gegen Gifhorn Spielberichte unter

www.NWZonline.de/nwztv

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.