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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Aushängeschilder sorgen für Glücksgefühle

23.03.2013

Oldenburg Viel Freude bereitet haben die Oldenburger Aushängeschilder in den drei Kernsportarten Fußball, Basketball und Handball ihren Fans im vergangenen Jahr. Mit starken Auftritten haben sich die Männer des VfB Oldenburg und der EWE Baskets sowie die Frauen des VfL Oldenburg die Nominierung für die Wahl der „Oldenburger Sportler des Jahres 2012“ verdient.

VfL Oldenburg

Titel sammeln gehört zu den Leidenschaften der VfL-Handballerinnen. Bereits fünfmal stand der Bundesligist bei der Sportlerwahl ganz oben auf dem Treppchen. Für einen möglichen sechsten Triumph hat der Rekordsieger mit dem Gewinn des DHB-Pokals 2012 die sportlichen Voraussetzungen geschaffen. Nach 1981 und 2009 holte der VfL zum dritten Mal die begehrte Trophäe. Und trotz begrenzter finanzieller Mittel und mancher Unkenrufe mischen die Handballerinnen auch in dieser Saison in der Bundesliga im Vorderfeld mit.

„Ich schätze besonders die hohe Identifikation, die meine Spielerinnen mit dem Verein und der Stadt Oldenburg zeigen“, lobt Trainer Leszek Krowicki. „Wir begeistern bei unseren Heimspielen die Zuschauer und bieten auch dem Nachwuchs eine Perspektive in unserer Sportart“, ergänzt der 55-Jährige, der das Team seit acht Jahren betreut.

Konkurrenz bei der Abstimmung „droht“ dieses Mal sogar aus dem eigenen Verein. Die starken A-Juniorinnen stehen ebenfalls zur Wahl. Den Pokal-Titel können die bereits ausgeschiedenen VfL-Frauen in der aktuellen Spielzeit nicht mehr verteidigen. Doch sie sind noch im Rennen um die Meisterschaft – und den Titel der „Oldenburger Mannschaft des Jahres“.

EWE Baskets

Hinter den Baskets liegt ein ereignisreiches Jahr. Die Bundesliga-Saison 2011/2012 endete für die Basketballer mit einer Enttäuschung, als Tabellenzehnter verpasste die Mannschaft erstmals seit 2007 die Playoffs. Bereits im März wurde Chefcoach Predrag Krunic nach fünfjähriger Amtszeit entlassen, Co-Trainer Ralph Held übernahm bis zum Saisonende.

Seit dem Sommer hat nun Sebastian Machowski das Sagen an der Seitenlinie – und der ehemalige Braunschweiger führte die Baskets auf Anhieb zurück in die Spitzengruppe der Bundesliga. Der 41-Jährige formte aus einer Mischung von alten und neuen Spielern einen Geheimfavoriten auf den Titel. Doch Machowski warnt: „Ich bin hier mit dem Gedanken angetreten, dass mein Team guten Basketball spielt, hart und gut verteidigt und Spaß am Basketball hat. Das sieht bislang sehr gut aus. Aber jetzt kommt erst die heiße Phase.“

Auch auf europäischer Bühne begeistert das Team seine Fans. Das Erreichen des Finalturniers in der Euro-Challenge ist nach der deutschen Meisterschaft 2009 der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte und beweist: Die Baskets sind wieder obenauf.

VfB Oldenburg

Den ersehnten Schritt in höhere Fußball-Gefilde hat 2012 der VfB gemacht. Nach einigen erfolglosen Anläufen, den Sprung zurück in die Regionalliga zu schaffen, setzte der Traditionsclub das Vorhaben im Frühjahr unter Trainer Andreas Boll in die Tat um.

Allerdings mussten Team und Fans erneut eine turbulente Saison überstehen. Nach gutem Start schlitterte der VfB im Herbst 2011 in die Krise. Erst ein Trainerwechsel brachte die Wende. Im November übernahm Boll das Team von Timo Ehle, der sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. „Das war eine schwierige Situation. Es war wichtig, dass wir schnell zur mannschaftlichen Geschlossenheit gefunden haben“, blickt Boll zurück.

Der heute 36-jährige Coach formte mit Co-Trainer Alexander Nouri und Sportleiter Frank Neubarth ein Team, das den Glauben an die eigene Stärke wiederfand. Das 1:1 bei Bolls Debüt im Spiel bei Mitfavorit BSV Rehden war der Start einer Serie von zehn Siegen und zwei Remis. Erst beim Rückspiel gegen Rehden setzte es die erste Ligapleite unter Boll (1:3). Im folgenden Spiel in Bückeburg wurde die Regionalliga-Rückkehr durch ein 3:0 perfekt gemacht. Drei weitere Siege folgten.

„Die Mannschaft hat eine tolle Serie gespielt – vor allem eine verdammt gute Rückrunde“, lobt Boll. Großen Anteil hatten die treuen VfB-Anhänger, die ihr Team nun auch beim Vorhaben, sich in der Regionalliga zu etablieren, zu Hause und auswärts kräftig unterstützen. „Unsere Fans sind das Herzstück – durch sie unterscheiden wir uns von anderen Teams in Ober- und Regionalliga“, schwärmt Boll, der den Fans mit seiner Elf auch 2013 möglichst viele Glücksgefühle bescheren will.

Jan-Karsten zur Brügge
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2034

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