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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Bären beißen sich am Meer durch

28.08.2019

Bad Zwischenahn /Oldenburg Olympiasieger Jan Frodeno nannte den Allgäu-Triathlon, bei dem er an seinem 38. Geburtstag die für ihn kurze Olympische Distanz gewann, passend „Laktat-Party“. Eine solche haben die Regionalliga-Teams des 1. TCO am Wochenende beim Bären-Triathlon gleich zweimal gefeiert: Beim Heimrennen zum Saisonabschluss standen in Bad Zwischenahn ein Swim & Run am Samstag sowie ein Teamsprint am Sonntag an. Das Ergebnis waren ein 10. Platz für die Bärinnen, ein 16. Rang für die Bären sowie brennende Lungen und müde Beine für alle – womöglich teils mit blauen Flecken.

„Beim Schwimmen am Samstag ging es sehr ruppig zu“, erzählt Anna Brockmeier vom ersten Teil vom Swim & Run über 500 Meter Schwimmen und drei Kilometer Laufen am Samstag: „Das hat einige beeinträchtigt.“ Die TCO-Kapitänin erkämpfte sich mit Pauline Lenartz, Helen Eichholz und der starken Britta Hinrichs Position elf – somit ging das Quartett am Sonntag erst als elfte Mannschaft in den Teamsprint. „Wir hätten uns schon eine bessere Platzierung gewünscht – allein aus motivationalen Gründen“, erklärte Brockmeier, die aber dennoch Spaß hatte: „Dafür hat das Wetter im Vergleich zum Vorjahr gehalten.“

Die Bären um Finn Hannawald, Tammo König, Mathias Pottebaum, Erik Rosenau und Christian Resch erkämpften sich kurze Zeit später den 16. Platz unter den 20 Männer-Teams. „Der Swim & Run war schon sehr hart“, fand auch Teamkapitän Hannawald.

Das „Hauen und Stechen“ im Zwischenahner Meer blieb dafür am Sonntagmittag aus, da die Teams gestaffelt in den Zeitabständen vom Vortag in das Jagdrennen gingen. Da die Teams die Strecke von 750 Metern Schwimmen, 27 Kilometer Radfahren und 5,4 Kilometer Laufen gemeinsam absolvieren mussten, mussten die jeweils Stärkeren in der jeweiligen Disziplin etwas Rücksicht auf die jeweils Schwächeren nehmen und taktisch agieren.

Bei den Frauen mussten von vier Starterinnen drei ins Ziel kommen, bei den Männern von fünf Startern vier. „Die Zusammenarbeit auf dem Rad hat sehr gut funktioniert, so dass wir zwei Teams einholen konnten“, berichtet Brockmeier. Eines davon aber konnte beim zweiten Wechsel wieder vorbeiziehen. „Beim Lauf waren wir dann bald nur noch zu dritt, weil Pauline auf dem Rad alles für das Team gegeben hat“, sagt Brockmeier: „Britta hat Helen und mich dann angeführt und wir sind als zehntes Team glücklich, aber komplett alle über die Ziellinie gelaufen“, resümiert Brockmeier, der auch die Hitze ein wenig zu schaffen machte. In der Ligatabelle konnten die Bärinnen mit der Zeit von 1:36:55 Stunden den elften Platz sichern.

Auch das Männerteam verlor beim Radfahren in Resch einen Athleten, so dass die übrigen Vier ins Ziel kommen mussten. Die Bären saugten sich bis auf wenige Sekunden an die Triabolos Hamburg (1:23:08) und St. Pauli (1:23:11) heran, konnten in 1:23:14 Stunden aber ihren 16. Platz nicht verbessern. „Trotzdem hat es richtig Bock gemacht. Das Wetter war auch perfekt, besser als vor einem Jahr“, meinte Hannawald.

Mit diesem Ergebnis kletterten die Bären in der Ligatabelle noch von Rang 17 um zwei Positionen nach vorn. „Wir freuen uns auf jeden Fall, noch auf den 15. Platz gerückt zu sein. Wenn nächstes Jahr alles so bleibt und der Großteil noch dabei ist, kann man bessere Platzierungen in Angriff nehmen“, blickte Hannawald nach der zweiten Laktatparty schon in die Zukunft.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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