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Volleyball: Olympia-Starter macht OTB froh

23.12.2019

Bad Zwischenahn Mit einem Überraschungscoup hat der OTB den ewigen Rivalen aus der Nachbarschaft am Sonntag in Bad Zwischenahn verblüfft. Im Regionalliga-Derby bei der VSG Ammerland stand Markus Böckermann (33), zweimaliger Deutsche Beachvolleyballmeister und Olympia-Teilnehmer von 2016, für die Oldenburger in der Halle. Aufgrund einiger Personalsorgen hatte Trainer Lars Drantmann seinen Ex-Schützling aufgestellt. Gemeinsam durfte am Ende ein 3:2-Volleyballmärchen gefeiert werden.

„Lars hatte mich am Dienstag angerufen, ob ich nicht Lust hätte“, sagte der Wahl-Hamburger, der gerade im Heimaturlaub bei den Eltern in Hundsmühlen ist, und ergänzte mit einem Schmunzeln: „Ammerland eins auswischen? Da kann ich natürlich nicht nein sagen.“

In einem heiß umkämpften Duell der Erzrivalen ging es über fünf Sätze auf und ab – mit dem glücklicheren Ende zugunsten des OTB. „Wir wollten das Spiel ja verlegen – aber gut, dann halt nicht“, kommentierte Drantmanns Trainerkollege Jörg Johanning mit Blick darauf, dass die Ammerländer unbedingt spielen wollten, süffisant aus dem Urlaub das Ergebnis.

Eine weitere Überraschung für die Gastgeber war der Ex-VSGer Maksym Loskutov (zuletzt beim TV Baden in der Dritten Liga aktiv), der auf der Mittelposition im OTB-Team ein gutes Debüt feierte. „Wenn Markus und Maksym zusammen einen Doppelblock stellen, dann sieht das schon ein wenig anders aus“, sagte Drantmann.

Nach einem 22:25 im ersten Satz gewannen die Oldenburger die folgenden Durchgänge 25:23 und 25:21. Im vierten Abschnitt ließen aber Kräfte und Konzentration nach. Im Tiebreak mobilisierte der OTB aber noch einmal alle Reserven. Den Schlusspunkt setzte Böckermann, als er beim Stand von 14:13 von Niels Galle per Kopfzuspiel eingesetzt wurde und das Prestigeduell mit einem Diagonalangriff beendete.

„Markus hat einfach die positive Ausstrahlung, die alle mitreißt“, sagte Drantmann, dessen Team durch den Sieg den Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsrang auf sechs Zähler ausbaute. Die VSG verpasste es, Platz zwei vor der dreiwöchigen Weihnachtspause zu festigen.

„Viel länger hätte das Spiel aber wirklich nicht gehen dürfen“, meinte Böckermann. Ob dem Volleyballmärchen von diesem Sonntag weitere mit dem Wahl-Hamburger folgen, wird sich zeigen.

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