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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Basketballer Brämer wechselt die Seiten

14.10.2009

OLDENBURG Nach der Insolvenz des Ex-Basketball-Erstligisten Köln 99ers kam es für den einstigen Manager der EWE Baskets Oldenburg, Jens Brämer, gezwungenermaßen zum Aus in der Basketball-Szene. Doch der 36-Jährige, der Weihnachten zum zweiten Mal Vaterfreuden entgegensieht, blieb nicht lange arbeitslos. Fortan ist er für einen großen Sportticket-Anbieter in Hamburg tätig.

Der gebürtige Bramscher begann einst in seinem Heimatort mit dem Basketball. 1995 wechselte er als Spieler zum damaligen Zweitligisten Oldenburger Turnerbund (OTB). Bis 1998 war er dort auf dem Spielfeld aktiv, ehe er dann den Managerposten übernahm.

Im gleichen Jahr schloss er sein Betriebswirtschaftslehre-Studium als Diplom-Kaufmann an der Universität Oldenburg ab. Als Manager blieb er seinem Sport treu und hatte im Jahr 2000 wesentlichen Anteil an dem Aufstieg der Oldenburger in die Erste Bundesliga.

Fünf Jahre lang blieb Brämer den Oldenburger Basketballern, die sich seit 2001 EWE Baskets Oldenburg nennen, treu. Auch zur Oldenburger Universität hielt er nach der Beendigung seines Studiums Kontakt. So war er unter anderem an der Planung des Studiengangs „BWL für Spitzensportler“ beteiligt. Zudem hielt er Seminare über Sportmanagement am Institut für Sportwissenschaften.

An seine Zeit in Oldenburg denkt Brämer noch heute gerne zurück: „Es war sehr schön, haben wir doch damals aus einem Zweitliga-Team einen echten Playoff-Kandidaten gemacht.“

Im Jahr 2005 verpflichteten die Frankfurt Skyliners Brämer als Projektmanager. Schon ein Jahr später übernahm er den stellvertretenden Geschäftsführer-Posten beim Bundesliga-Rivalen Köln 99ers. Trotz vielfältiger Bemühungen gelang es ihm im Sommer 2009 nicht, die Kölner vor der Insolvenz und dem damit verbundenen Bundesliga-Aus zu retten. „Die Monokultur Fußball macht es anderen Sportarten in Deutschland sehr schwer“, gestand er am Ende des Kampfes um den Erhalt ein.

Jetzt steht Brämer also in Diensten eines Hamburger Sportticket-Anbieters. Als Organisationsleiter ist er unter anderem für die Bundesligisten im Basketball, Handball und Eishockey sowie für die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) zuständig – wie auch für andere Veranstalter und Arenen.

Aufgrund seiner neuen beruflichen Herausforderung schied Brämer aus seinem Amt als Vizepräsident der Arbeitsgemeinschaft BBL aus. Bei seiner Verabschiedung dankte ihm Präsident Dr. Thomas Braumann für sein Engagement und bezeichnete seine Arbeit im Bereich der Nachwuchsförderung als „vorbildlich“ und „visionär“.

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