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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Besonderer Kick auch am Spielfeldrand

16.06.2015

Bloherfelde Die weite Welt zu Gast in Bloherfelde: Der Stadtteil, der ohnehin international ist, feierte am Sonntag den Abschluss „seines“ Fußballfestes. Zum zehnten Mal wurde der Afrika-Cup ausgetragen, den der Verein Integration seit seiner Gründung ausrichtet. Vor vier Jahren stieg auch die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten als Kooperationspartner mit ein. „Wir sind immer noch begeisterte Unterstützer bei der Organisation“, sagt Stefan Pieper vom Team der städtischen Einrichtung im Kennedyviertel. Der Verein Integration sei jedoch maßgeblich verantwortlich und habe „gute Helfer am Start“.

Spannung hält an

Das Turnier zum runden Vereinsgeburtstag (weitere Programmpunkte siehe Infokasten) war wieder bis zum Schluss spannend. Denn 90 Minuten reichten nicht aus, um den Gewinner zu bestimmen – es kam zum Elfmeterschießen vor rund 500 Zuschauern. Im Finale standen sich Ghana und Äquatorial-Guinea aus Bremen gegenüber. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. Im Elfmeterschießen setzte sich Ghana mit 3:2 durch. Zuvor hatte das Team den Vorjahressieger Nigeria mit 4:1 im Halbfinale überwunden. Die „Dream­dancer“ aus der Bunten Liga, die als Südafrika antraten, mussten sich mit 1:3 den Äquatorial-Guineern geschlagen geben.

„Die Dreamdancer beteiligen sich seit vier Jahren an dem Turnier. Hier sind alle Vereine aufgerufen, sich auch anzumelden“, wirbt Stefan Pieper. Es sei doch die bunte Mischung, die alle Aktiven und Besucher stets begeistere. Auch Bürgermeisterin Annelen Meyer war beeindruckt von der Atmosphäre. Sie bedankte sich bei allen Helfern und Beteiligten, bevor sie den verdienten Siegern den Pokal übergab. Die tanzten und feierten ausgelassen.

Der Ball rollte aber nicht nur bei den Großen. Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, auf dem mobilen Soccer-Court des Präventionsrates zu kicken. Dieses Minifußballfeld hatten Schüler der Oberschule Eversten aufgebaut. Die Oberschule war auch musikalisch vertreten: mit der Schülerband „Crazy Live“. Musik lieferten zudem afrikanische Künstler aus Hamburg und Hannover. Brasilianische Klänge gab es ebenfalls. Dafür war die Sambaschule Eversten zuständig.

Darüber hinaus lieferten sich wieder die Grundschulen Bloherfelde, Staakenweg, Krusenbusch und Drielake den besonderen Kick. Ganz im Sinne der Veranstaltung, die Integration durch Sport und Spaß voranzubringen, gab es auch ein Fußballturnier des wegweisenden Projektes „Mädchen kicken mit (Mick)“, in dem Mädchen aus Zuwandererfamilien schon in der Grundschule mit den einheimischen Klassenkameradinnen beim Fußball zueinanderfinden und das Oldenburg damit bundesweit bekannt gemacht hat.

Alle bekommen Preise

Hier war nicht nur das Team der Grundschule Drielake unschlagbar, sondern auch das der Grundschule Staakenweg. Das Torverhältnis gab letztlich den Ausschlag. Auch die Teams der Grundschulen Krusenbusch und Bloherfelde schlugen sich unter Anfeuerung ihrer Eltern und Mitschülerinnen wacker. Alle Kinder erhielten Preise.

Die Schülerinnen und Schüler aus Drielake bekamen noch einmal großen Applaus: Sie führten nämlich eine bemerkenswerte Modenschau afrikanischer Stoffe und Bekleidung vor.

Den ganzen Tag über ließen sich die Besucher nicht nur afrikanische Köstlichkeiten schmecken. Viele Familien ganz verschiedener Nationalitäten aus dem Viertel verkauften Essen. „Der Afrika Cup ist weit mehr als ein Fußballfest. Er ist ein Stadtteilfest – offen für alle“, sagt Stefan Pieper. Es sei zu einer beliebten Tradition geworden.

Susanne Gloger Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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