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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Bis zum letzten Oberliga-Spieltag gezittert

21.06.2014

Oldenburg Bis zum letzten Spieltag mussten die Fußballer des VfL Oldenburg in ihrer ersten Saison nach dem Wiederaufstieg in die Oberliga um den Klassenerhalt zittern. Den sicherte Joker Maik Nirwing mit seinem ersten Tor in der Oberliga beim 1:1 bei TSV Ottersberg. Damit war der VfL als Zwölfter dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem Rotenburger SV gerettet.

Dabei war der Neuling hervorragend gestartet – er holte in den ersten fünf Spielen 13 von 15 möglichen Punkten und blieb dabei ohne Gegentor. Doch im sechsten Spiel gab es in Bückeburg (1:2) nicht nur die erste Niederlage, sondern auch einen anderen schweren Rückschlag. Newcomer Julian Kersting zog sich einen Kreuzbandriss zu und fiel für den Rest der Saison aus. Am achten Spieltag erwischte es dann auch Stürmer Kai Schröder mit einem Kreuzbandriss. „Wir waren überraschend gut gestartet. Die schweren Verletzungen haben die ganze Mannschaft belastet“, meint Trainer Ulf Kliche im Rückblick. Dann fielen auch noch Kapitän Nils Frenzel und Torwart Nils Reinke wegen Verletzungen aus – das Selbstvertrauen der Spieler war weg. „Da wurden die Spieler schon nachdenklich“, sagt Kliche.

Tiefpunkt war das 0:1 beim Schlusslicht TuS Celle (vierte Niederlage in Folge) im letzten Spiel vor der Winterpause und der Absturz auf Platz zehn. Dazu verließen die beiden Angreifer Alexander Tschalumjan und Daniel Kulbatzki den Verein. In dieser schwierigen Phase bewiesen die Verantwortlichen in der Fußballabteilung des Vereins aber Ruhe und ihr gutes Händchen bei der Suche nach Verstärkungen. Stürmer Andre Jaedtke sowie die beiden Mittelfeldspieler Dennis Mooy und Jonas Siegert wurden verpflichtet. Diese drei Spieler erzielten zehn von 16 VfL-Toren nach der Winterpause (Jaedtke 7, Siegert 2, Mooy 1).

Drei weitere Treffer steuerte Kai Schröder bei, der Karsonnabend bei Göttingen 05 als Einwechselspieler sein Comeback feierte und mit seinem Tor einen wichtigen Punkt sicherte. Aber nicht nur der Torjäger war wieder da, auch das Selbstvertrauen der Spieler kehrte zurück. „Die Spieler hatten sich gegenseitig versprochen, alles für den Klassenerhalt des Vereins zu geben“, lobt Kliche.

Dass der VfL dennoch bis zum letzten Spiel bangen musste, lag an der schwachen Punkteausbeute gegen die Abstiegskonkurrenten. Gegen Ottersberg, Rotenburg, Göttingen, Bückeburg und Celle holte das Team nur zehn von 30 Punkten. „Wir haben oft dumme Gegentore bekommen, aber auch aus unseren Chancen zu wenig gemacht“, erinnert sich Kliche ungern an die meisten dieser Duelle.

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