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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Bruchweg statt Marschweg

10.09.2014

Mainz /Oldenburg Kai Pröger und Lucas Höler hatten großen Anteil daran, dass der VfB Oldenburg die vergangene Regionalliga-Saison auf Platz drei beendete. Vor der aktuellen Spielzeit haben beide den Schritt in den Profifußball gewagt. Vom Oldenburger Marschweg ging es für die Ex-VfBer mehr als 400 Kilometer in den Süden zum Mainzer Bruchweg. Beim FSV spielen sie in der Dritten Liga.

„Unsere Mannschaft ist zur neuen Saison aufgestiegen“, sagt Pröger: „Fast alle Spieler sind dabei geblieben, so dass der Trainer auf die eingespielte Truppe setzt.“ Während der 22-jährige Mittelfeldspieler beim VfB fast immer in der Startelf zu finden war, musste er in Mainz bislang mit der Bank vorlieb nehmen. Dass Pröger bei seinem neuen Verein noch zu keinem Einsatz gekommen ist, liegt zum einen an einer Knöchelverletzung, die er sich in den ersten Trainingseinheiten zugezogen hatte. Zum anderen ist der Sprung aus der Regionalliga in die dritthöchste Spielklasse immens.

Lucas Höler kam bereits zu sechs Einsätzen in der FSV-Reserve, traf immerhin zweimal. Insgesamt stand der Stürmer 306 Minuten auf dem Platz, zweimal von Beginn an. „Es ist schon ein riesiger Unterschied zu dem, wie in der Regionalliga gespielt und auch trainiert wird“, muss der 20-Jährige zugeben: „Der Lernprozess, den wir hier machen, ist schon groß, und dafür hat sich der Wechsel schon gelohnt.“ Trotzdem warten beide Ex-VfBer auf den Durchbruch bei ihrem neuen Verein. „Da ist aber schon Geduld gefragt“, sagt Pröger. Schließlich umfasse der Kader zusammen mit den Ergänzungsspielern der Bundesligamannschaft 27 Männer – und alle wollen spielen.

Martin Schmidt, Trainer der Mainzer U 23, hat Vertrauen in seine beiden Neuen. „Die Jungs sind alle Profis, trainieren zweimal am Tag und müssen sich in ihrem ganzen Lebenswandel erst einmal neu zurechtfinden. Das braucht seine Zeit“, sagt er: „Ich denke, zum Beginn der Rückrunde sind die beiden soweit, dass sie sich hier etabliert haben.“

Die Entwicklung ihres alten Vereins verfolgen Höler und Pröger mit großem Interesse. „Wir bedauern es natürlich auch, dass der VfB bisher noch nicht so richtig in Tritt gekommen ist“, sagt Höler. Und sein Mannschaftskollege ergänzt: „Natürlich stehen wir noch mit vielen unserer ehemaligen Mitspielern in Kontakt. Wir waren ja schließlich auch ein Team, das gut zusammengehalten hat.“

Viel Zeit, ihre neue Heimat abseits des Bruchwegstadions kennenzulernen, haben die beiden bisher noch nicht gehabt. „Jeden Tag ist Training angesagt, meistens auch zweimal. Da hat man oft keine Lust mehr“, sagt Pröger. „Das ist nun mal unser Beruf“, ergänzt Höler. „Wir haben uns dafür entschieden, und ich glaube, dass es auch die richtige Entscheidung war.“

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