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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Brunnenlauf lockt mehr als 3000 Sportler an

08.06.2009

OLDENBURG Tausende kleiner Tippelschritte sind am Everster Marktplatz zu hören, stolze Eltern stehen hinter der Absperrung und warten darauf, ihre Kinder mit Rasseln, Plakaten und allerhand Fan-Accessoires anzufeuern, der Moderator stellt die Kleinen lautstark vor.

Die 1800 Teilnehmer des Grundschülerwettbewerbs des Brunnenlaufs markierten am Sonntagmorgen einen vielversprechenden Auftakt: gute Stimmung im Zielbereich und Gedränge am Streckenrand. Aus der Hermann-Ehlers-Schule haben sich zum Beispiel 84 Prozent der Schüler angemeldet. Die Klasse von Lehrerin Kirsten Renkes ist sogar komplett an den Start gegangen. „Es geht nicht nur um die Plätze, sondern um das Gemeinschaftserlebnis“, sagt sie.

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Nach dem Lauf bekamen alle Schüler ein orangefarbenes Brunnenlauf-Shirt. So auch Anton Plaschke. Der 12-Jährige ging beim 2400-Meter-Lauf an den Start. Er sagt: „Der Lauf war in Ordnung, die Strecke war nicht so schwierig.“ Er beschwerte sich aber, dass es zu viele Drängeleien am Start gab.

Nachdem alle Schüler die Ziellinie überquert hatten, durften die Großen ran. Erst die Walker und Nordic Walker, dann stand der Schnupperlauf auf dem Plan. Am Nachmittag dann der Höhepunkt: der Volkslauf. Die Strecke führte stets quer durchs Eversten Holz.

Insgesamt verzeichneten die Veranstalter des Brunnenlaufes 3060 Anmeldungen. „Damit sind wir der sechstgrößte Lauf in Niedersachsen“, sagt Klaus Stamereilers. Für ihn und die anderen Organisatoren ein gewaltiger Aufwand. Und selbst als die ersten Kinder schon auf der Strecke waren, traten noch Probleme auf. Ein Kleinwagen parkte auf der Wienstraße kurz vor der Zielankunft – dort wo eigentlich Platz für die Läufer sein sollte. Glück für die Halterin, dass die Organisatoren keinen Abschleppwagen auf die Strecke schicken konnten. Stattdessen riefen sie die Polizei, um sich mit der Falschparkerin in Verbindung zu setzen. Erfolgreich: Die junge Frau kam nach wenigen Minuten und räumte die Strecke.

Für die Organisatoren war der Lauf ein Erfolg. Und einen Vorteil hat er laut Stefan Klockgießer vom TuS Eversten allemal: „Im Vergleich zum Fußball haben wir jedenfalls immer einen Gewinner aus Oldenburg.“

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