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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Airborne-Fit-Run In Bümmerstede: Kampfsportler wagt sich in Sandhölle

07.09.2019

Bümmerstede /Brake Wenn sich an diesem Samstag fast 600 Sportler beim Airborne-Fit-Run auf den Weg durch die Bümmersteder Sandhölle machen, sind wie in jedem Jahr auch wieder zahlreiche Teilnehmer dabei, die eigentlich in anderen Sportarten unterwegs sind als dem Laufsport. So auch Thorsten Renken, der seinen zweiten Airborne-Fit-Run in Angriff nehmen will und bereits seit 35 Jahren aktiver Kampfsportler ist. Und das mit Erfolg: Mitte der 1990er-Jahre konnte er nicht nur dreimal den deutschen Meistertitel im Semikontakt-Kickboxen erringen, sondern holte sich auch den Europa- sowie Weltmeistertitel in der „International Professional Kick Boxing League“ (IPKL).

Der Ablauf

Der Airborne-Fit-Run findet an diesem Samstag auf dem Übungsplatz der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Bümmerstede statt. 573 Aktive haben sich für den Hindernislauf angemeldet.

Start für die 20-Kilometer-Strecke (zwei Runden mit je 10 Hindernissen) ist um 12 Uhr. Die 10-Kilometer-Distanz (eine Runde mit 10 Hindernisse) beginnt um 12.30 Uhr.

Nach einer kurzen Episode auf dem Fußballplatz hatte er mit acht Jahren bei der TG Wiesmoor mit Karate angefangen, um dann als Jugendlicher mit dem Kampfsport zu beginnen, der ihn wenige Jahre später bis auf den Weltmeisterthron bringen sollte: dem Kickboxen. Nicht nur sportliche Ehren brachte ihm sein Sport ein. Auch konnte er sich während seines Medizinstudiums so ein wenig nebenbei verdienen.

Nach dem Studium war aber schnell Schluss mit dem Leistungssport. „Ich musste mich damals zwischen meiner sportlichen und beruflichen Karriere entscheiden. Tägliches Training ließ sich mit meinem Job als Arzt im Krankenhaus nicht vereinbaren. Außerdem kann man es sich nicht leisten, regelmäßig mit geschwollenem Gesicht vor seine Patienten zu treten“, berichtet der Facharzt der Chirurgie mit eigener Praxis in Brake.

So ganz konnte er aber doch nicht von seinem Sport lassen. Zwar bestreitet der 43-Jährige mittlerweile keine Wettkämpfe mehr, aber auf regelmäßiges Kampftraining verzichtet er trotzdem nicht. Hauptsächlich Karate und Selbstverteidigung, aber auch Kickboxen steht immer mal wieder auf dem Programm. Dabei beschränkt sich der Mediziner nicht nur aufs selber kämpfen, sondern gibt auch Kurse und Lehrgänge. „Knapp 500 Meter von meiner Praxis entfernt, hat ein ehemaliger Konkurrent aus Wilhelmshaven ein Studio aufgemacht. So kann ich direkt nach der Arbeit trainieren gehen. Praktischer geht es kaum“, erzählt Thorsten Renken, der den zweiten Dan in Karate sowie den ersten Dan im Kickboxen erreicht hat.

Das Laufen ist eigentlich nicht so sein Sport, aber als er in seiner Nachbarschaft Plakate vom Airborne-Fit-Run sah, war er schnell angestachelt. Hindernisläufe gehörten auch früher zum Training, berichtet der Braker, der auch schon an einem Triathlon teilgenommen hat. Mit einem Kollegen hatte er sich vor zwei Jahren erstmals zum Airborne-Fit-Run angemeldet.

Abenteuerlich war damals aber nicht nur der Lauf an sich, sondern auch die Stunden zuvor. „Wir haben an dem Morgen noch bis 11 Uhr im OP gestanden und dann bin ich mit fliegenden Fahnen zum Start gefahren und habe es gerade noch geschafft, da mir meine Frau alles zurechtgelegt hatte“, erinnert sich Thorsten Renken. Wie schon vor zwei Jahren wird er auch diesmal wieder über die 20-Kilometer-Distanz an den Start gehen. „Das ist eine riesige Herausforderung, aber ich freue mich schon riesig darauf“, sagt er.

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