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Der Ball ist virtuell und das Spiel dauert einen Abend

16.02.2019

Bümmerstede „Heute gibt es den Pokal!“ freute sich Erzieher Markus Schütte von der Jugendfreizeitstätte Ofenerdiek. Zusammen mit vier der besten jugendlichen Fußballspieler aus seinem Stadtteil war er am Donnerstagabend zu Besuch in der Awo-Jugend- und Freizeitstätte Frisbee am Dwaschweg in Bümmerstede. Dort wartete Einrichtungsleiter Kai Rotzinger-Varnhorn mit einer eigenen vierköpfigen Mannschaft, denn an diesem Abend gab es das alles entscheidende Endspiel.

Statt eines echten Balls wurden dafür aber ein Fernseher und eine Playstation-Spielekonsole benutzt, denn gespielt wurde die bekannte Fußball-Sportsimulation Fifa. „Bei Hallenturnieren gibt es schnell echten Konkurrenzdruck, hier dagegen bleibt eine ’Wohnzimmergemütlichkeit’“, erklärte Markus Schütte. Das Turnier ist ein Pilotprojekt zwischen den beiden Freizeitstätten, „um mal was anderes kennenzulernen und aus der eigenen Hütte rauszukommen“, sagte Kai Rotzinger-Varnhorn.

Das Spiel Fifa sei übergreifend präsent bei Jugendlichen und deshalb sehr geeignet. „Wir behandeln das natürlich auch im Rahmen von Medienkompetenz“, so Schütte. Gewaltspiele – die auch ein gefragtes Thema sind – werden nicht aufgegriffen. „Fifa bietet einen geselligen Aspekt des Miteinanders ohne Gewalt“, ergänzte Rotzinger-Varnhorn, „das ist ein guter Kompromiss für uns.“

An Spannung mangelte es nicht während des Turniers, da die beiden vorangegangenen Hin- und Rückspiele unentschieden ausgegangen waren. Hochkonzentriert waren die Teams bei der Sache. „Die Leute haben teilweise Schweiß auf der Stirn“, schmunzelte Kai Rotzinger-Varnhorn. Zusätzlich gab es etliche junge Zuschauer im Frisbee, die das Geschehen aufmerksam verfolgten.

Die bisherigen Rückmeldungen des Pilotprojekts sind tatsächlich so positiv, dass an der Idee einer eigenen Turnier-Liga gearbeitet wird. „Es haben sich direkt drei andere Stätten gemeldet, die auch gerne mitmachen wollen“, so Rotzinger-Varnhorn. Das sind die Freizeitstätten Kreyenbrück und Osternburg sowie das Kulturzentrum Rennplatz. „Wenn alles klappt, könnte es vielleicht nach den Osterferien losgehen“, hoffte Markus Schütte. Was allerdings noch fehle, sei ein griffiger Name für die Liga. „Wir nehmen Vorschläge an“, sagte Kai Rotzinger-Varnhorn.

Am Ende des Abends wanderte der Fifa-Pokal nach mehreren knappen Duellen und vielen Unentschieden zur Jugendfreizeitstätte Ofenerdiek. Die Bümmersteder werden aber sicher bald Gelegenheit zur Revanche haben.

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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