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Handball: Starke Talente scheitern an noch stärkerem Gegner

03.05.2018

Buxtehude Die Voraussetzungen für ein kurioses Handball-Wunder waren da, aber letztlich gelang den A-Jugend-Handballerinnen des VfL auch im zweiten Anlauf des Viertelfinalrückspiels beim Buxtehuder SV nicht die Wende. Vielmehr kassierte das Team von Trainer Andreas Lampe am Samstag durch ein 18:27 (8:11) gefühlt die dritte klare Niederlage innerhalb von drei Wochen. Nach dem 26:33 im Hinspiel in Oldenburg war die zweite Partie Mitte April in Buxtehude beim Stand von 11:17 abgebrochen worden, weil es in die Halle geregnet hatte.

Bei der Neuauflage des Rückspiels beim DM-Titelverteidiger erwischte der VfL vor 162 Zuschauern einen Fehlstart. Oldenburg traf nichts – Buxtehude fast alles. Erst in der achten Spielminute erzielte Jana Schaffrick das erste Tor für die Grün-Weißen. Die schlechte Chancenverwertung sollte die Gäste durch die erste Halbzeit begleiten.

„Wir haben eigentlich eine recht gute erste Halbzeit gespielt“, fand Lampe und ergänzte: „Wir liegen mit drei Toren hinten und haben acht ganz klare Chancen ausgelassen.“ Das lag aber nicht nur an seinen Mädels, sondern vor allem an der Buxtehuder Torhüterin. Junioren-Nationalspielerin Katharina Filter ließ die Oldenburgerinnen fast im Minutentakt verzweifeln. „Die Position haben sie in beiden Spielen ganz klar gewonnen. Das ist meistens ein Faktor bei Mädels“, weiß der VfL-Trainer.

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Fehlendes Engagement kann Lampe seinen Mädels in jedem Fall nicht vorwerfen. Oft fehlte einfach das berühmte Quäntchen Glück. Und so war bereits früh in der zweiten Spielhälfte klar, welches Team als vierter Teilnehmer nach Blomberg-Lippe, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund ins Final-Four-Turnier einziehen würde. „Was willst du machen, wenn du mit fünf Toren zurückliegst und weißt, du musst jetzt eigentlich noch zwölf aufholen“, sagte Lampe: „Dann gehen die Köpfe runter.“

Der 32-Jährige schmiss mit seinem Trainerteam in der zweiten Halbzeit noch junge Spielerinnen ins kalte Wasser: „Wir haben taktisch noch was probiert mit den Jüngeren. Die haben es super gemacht, aber dann gehst du hier mit neun Toren nach Hause. Das ist natürlich schade für die Mädels, die ihr letztes Jugendspiel bestritten haben.“

Eine davon war Lina Genz. Die 18-Jährige spielt ab der kommenden Saison als Rechtsaußen bei den Bundesliga-Frauen. „Es ist sehr schade. Wir haben natürlich gehofft, dass wir das noch drehen und gewinnen können“, zeigte sich das VfL-Talent enttäuscht. Gerade auch, weil sie die Partie aufgrund einer Fußverletzung nicht beenden konnte: „Ich denke nicht, dass es so schlimm sein wird.“

Tränen auf der einen, ein breites Grinsen auf der anderen Seite. Buxtehude feierte als amtierender Deutscher Meister lautstark den erneuten Final-Four-Einzug. BSV-Trainerin Heike Axmann ist nach den ungewöhnlichen Wochen aber auch froh, dass es endlich vorbei ist: „Meine größte Sorge war, dass das Ruder durch sowas wieder rumgerissen wird. Ich habe am Morgen gesagt: Wenn dieses Spiel vorbei ist, mache ich drei Kreuze.“

Eine Ansicht, die Genz nicht teilen kann: „Wir hätten von mir aus so oft gegen Buxtehude spielen können, wie wir wollen – Hauptsache wir ziehen ins Final Four ein.“ In der nächsten Saison wird sie Revanche nehmen können – in der Frauen-Bundesliga.

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