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FUßBALL-NIEDERSACHSENLIGA: Claaßen stellt sich buchstäblich in den Dienst des VfL

19.11.2005

OLDENBURG OLDENBURG - Unverhofft kommt zurzeit oft bei den Fußballern vom Niedersachsenligisten VfL Oldenburg. Wegen einer im Heimspiel gegen Ramlingen erlittenen Bänderdehnung droht in Thomas Goch bereits die fünfte „Ersatzlösung“ der laufenden Saison (nach dem Kreuzbandriss bei Ulf Kliche) auf dem Liberoposten verletzt auszufallen. „Zu 95 Prozent kann Thomas am Sonntag nicht auflaufen“, bedauert VfL-Coach Frank Claaßen vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim punktgleichen Tabellennachbarn VfL Bückeburg (14.30 Uhr, A-Platz Jahnstadion).

Aus dieser Personalnot geboren wartete der 38-Jährige Donnerstag gegenüber der NWZ mit einer Überraschung auf. Dank einer eiligst beantragten vorläufigen Spielgenehmigung überlegt Claaßen, ob er sich nach zweijähriger Pflichtspiel-Auszeit buchstäblich in den Dienst seiner Mannschaft stellt, und zwar als Libero.

„Das ist mein letzter Strohhalm“, betont der kopfballstarke, einst in Regional- und Oberliga aktive Defensivspezialist. Allerdings mag er die zuletzt recht sicher agierende Dreierkette Schicke-Bury-Zosel vor dem vorletzten Mann nur ungern auseinander reißen. Weitere Kandidaten für den Liberoposten wären Torsten Willen oder Ansgar Schnabel. „Beide machen aber ihre Sache im zentralen Mittelfeld bzw. vor der Abwehr auch immer besser“, weiß Claaßen. Derweil käme das Eigengewächs Stanislaw Illy, das zuletzt kaum zum Einsatz kam, nur als Alternative in der Dreierkette in Frage: „Auch wenn er zuletzt nur wenig gespielt hat, ich baue weiter auf ihn, weil er noch eine Menge Können in sich drin hat.“

Sein ganzes Potenzial ruft in der Offensive zurzeit auch Sebastian Schröer nicht ab, nachdem er unter dem neuen Coach Claaßen zunächst regelrecht aufgeblüht war. „Wir werden in der Tat demnächst ein Gespräch über die weitere Zukunft führen“, bestätigt der VfL-Coach auf Nachfrage: „Er kann viel mehr, ist aber viel zu schnell zufrieden.“ Derweil genießt das Sturmduo Ferrulli/Vögel in der Offensivraute auch gegen das abwehrschwächste Team der Liga das volle Vertrauen.

„Bückeburg agiert mit zwei Viererketten, praktiziert aber trotz des modernen Systems mehr einen englischen Fußball“, erwartet Claaßen viele lange und hohe Bälle. Ein besonderes Augenmerk sollten die VfLer dabei auf das bislang einzige Prunkstück der Gastgeber haben, das Sturmduo. Von bislang 23 Toren erzielten Alexander Bremer (10) und Manuel Stahlhut (9) sage und schreibe 19 Treffer.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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