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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Dank an „Seelen des Vereinssports“

24.09.2016

Oldenburg Handball, Leichtathletik, Gymnastik – Ursula Knief war schon als Kind überall dabei, im TuS Eversten. „Dann wurde die Tischtennis-Abteilung gegründet, da sind wir natürlich auch ’reingegangen.“ Da war Ursula Knief gerade zwölf Jahre alt. Heute ist die ehemalige Verbandsligaspielerin 74 Jahre alt und spielt immer noch Tischtennis – „in der untersten Herren-Mannschaft, wenn Not am Mann ist“.

Geehrt worden ist sie am Freitag vom Stadtsportbund aber für etwas anderes – wie alle anderen Geehrten– sie setzt sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich für ihren Verein und den Sport ein. Noch bis vor wenigen Monaten hat sie die Tischtennis-Abteilung des TuS Eversten geleitet, eine gefühlte Ewigkeit lang. Wie es damals angefangen hat? Wie in allen Vereinen. „Ich war immer Stellvertreterin, dann ist der Abteilungsleiter nach Hamburg gezogen, dann haben sie mich bekniet – und ich wurde es nicht mehr los.“

Ursula Knief hat sich gerne für ihren Verein engagiert: „Mir hat das Spaß gemacht.“ Ohne diesen enormen Einsatz für andere Sportler könnten die Vereine aber auch nicht funktionieren. Der Stadtsportbund (SSB) würdigt die Arbeit „verdienter Persönlichkeiten des Oldenburger Vereinssports“ deshalb mit einem „Tag des Ehrenamts“, der nun zum zweiten Mal stattfand – als jährlicher Höhepunkt mit Vertretern aus Sport, Politik, Verwaltung und Gesellschaft. Im EWE Forum wurde in einer persönlichen Laudatio für jeden Geehrten und jede Geehrte die konkrete tägliche Vereinsarbeit einmal öffentlich gemacht. „Vorbildfunktion, Neuerungen und die lokale Vernetzung waren wichtige Kriterien der Auszeichnung“, sagte Dr. Gero Büsselmann, der Vorsitzende des Stadtsportbunds. Büsselmann lobte die vielen sozial engagierten Menschen – „Sie sind die Seele des Vereinssports“.

Als Festredner war Eberhard Gienger, der ehemalige Weltklasseturner, 36-malige Deutsche Meister und Bronzemedaillen-Gewinner von Montreal, dabei. Gienger ist Mitglied im Sportausschuss des Bundestags. Für die Musik sorgte „Funky Kayle“, die schon bei der Ehrung der „Oldenburger des Jahres“ von NWZ  und Volksbank im Schloss sehr gefallen hatte.

Sehr gefallen hat Ursula Knief auch ihre lange Zeit für den TuS. „Ärger gab es praktisch nie.“ Etwas weniger Spaß hatte sie nur bei einer Sache: „Ich habe ewig Jugendarbeit gemacht, und wenn die Spieler dann soweit waren, wurden sie von anderen Vereinen weggeholt. Das kann einen auch schon mal frustrieren.“

Karsten Röhr Redakteur / Redaktion Oldenburg
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