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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Derby wird zu Farbenspiel

11.09.2018

Allerbeste Sicht genoss Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Sonntag beim 1:1 im Oldenburger Regionalliga-Derby zwischen VfL und VfB. Auf der voll besetzten Haupttribüne des mit insgesamt 2387 Zuschauern gut besuchten Hans-Prull-Stadions thronte der 54-Jährige auf Höhe der Mittellinie unter dem Dach. Wie Krogmann beim Duell der „Grünen“ und „Blauen“ das Farbenspiel der Gäste-Fans beim Einlaufen der Teams fand, ist fraglich. Die Anhänger der VfB-Fußballer nebelten die Arena an der Alexanderstraße vorübergehend mit rotem und gelbem Rauch, also den Stadtfarben Oldenburgs, ein. Die Führung des sich gerade aus einer finanziellen Schieflage herausarbeitenden Traditionsclubs dürfte die Aktion nicht erfreut haben. Zum wiederholten Male könnte auf den Verein eine saftige Strafe zukommen.

Dass auch das sportliche Ergebnis für miesepetrige Gesichter bei den VfBern sorgte, dafür war ein Mann verantwortlich, der erst auf den letzten Drücker vom VfL nachverpflichtet worden war. Fabian Lokaj (22) glich nur gut 60 Sekunden nach seiner Einwechslung in der 64. Minute aus. Zuvor waren die Gastgeber kurz nach der Pause durch ein Eigentor von Marten Schmidt (22) nach einer Hereingabe von Lennart Madroch (27) in Rückstand geraten.

In der letzten Woche vor dem Ende der Transferperiode hatte der VfL neben Lokaj auch Kebba Badije (19) geholt. Ausgerechnet in der Zeit war Sportleiter Detlef Blancke im Urlaub auf Mallorca. „Ich hatte mein Handy tagsüber immer bis 17 Uhr im Hoteltresor eingeschlossen. An den beiden letzten Tagen musste ich es aber an den Strand mitnehmen – und es klingelte fast ohne Pause“, verriet der 65-Jährige nach dem Derby, in dem beide Zugänge ihre Liga-Premiere im VfL-Trikot gefeiert hatten. Badije ersetzte zur zweiten Halbzeit überzeugend den angeschlagenen Efkan Erdogan (21). Lokaj kam in der 63. Minute für Jonas Siegert (24) und wurde gleich mit seiner ersten Ballberührung zum Mann des Tages.

Dass es im Duell der in der Regionalliga gegen den Abstieg kämpfenden Stadtrivalen nur zum Remis reichen würde, hatte VfB-Vorstandsvorsitzender Klaus Berster übrigens geahnt. „Mein Tipp lautet 1:1“, sagte der 82-Jährige kurz vor dem Anpfiff. Dass er letztlich goldrichtig lag, dürfte ihn aber wahrscheinlich nicht sonderlich getröstet haben.

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