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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Derbyzeit in der Oberliga

26.10.2007

und Henning Busch

Zum Auftakt des zwölften Spieltags in der Oberliga steht – nach einjähriger Unterbrechung – an diesem Freitag (19.30 Uhr) das Derby zwischen dem Vierten BV Cloppenburg und dem auf Rang fünf notierten Regionalligaabsteiger SV Wilhelmshaven im Mittelpunkt. Beide Vereine wollen im harten Qualifikationsrennen mit aller Macht einen Sieg einfahren.

Besser gerüstet scheinen derzeit die Gäste von der Jade. Seit dem dort in Predrag Uzelac ein weiterer früherer Cloppenburger als Trainer am Ruder sitzt, zeigt die Formkurve steil nach oben. In fünf Partien verbuchte der als Disziplinfanatiker bekannte Uzelac vier Siege bei einem unglücklichen 0:1 bei Hannover 96 II.

Auf der anderen Seite hat die Cloppenburger das schon fast obligatorische Oktobertief mächtig erwischt. Indiskutable Auftritte bei Altona 93 (3:7) und in Hannover (0:3) trieben Cheftrainer Jörg Goslar tiefe Sorgenfalten ins Gesicht. Vor allem die neun Spiele lang sattelfeste Abwehr erwies sich als schwimmende Viererkette.

Bei Wilhelmshaven droht Peter Suchy (Grippe) auszufallen. Wieder auf der Bank sitzen könnte der lange verletzte Abwehrspieler Gregor Lekki. Beim BVC fällt Publikumsliebling Joe Yankson aus. Seine Rückkehr feiern wird möglicherweise in Markus Schinner ein Akteur, dessen aggressive und elanvolle Spielweise beim BVC zuletzt schmerzlich vermisst wurde.

Derweil registrierte die positive Entwicklung beim SV Wilhelmshaven sein potenter Geldgeber Albert Sprehe aus der Ferne. Früher zumeist auf der Bank mitfiebernd, machte sich der Unternehmer zuletzt rar. Dem Vernehmen nach soll Sprehe, der jahrelang auch den BVC kräftig unterstützte, beim Derby an der Friesoyther Straße zugegen sein.

Im zweiten Derby des Spieltags empfängt der Tabellenzweite VfB Oldenburg den Elften SV Meppen. Zu dem Prestigeduell, das an diesem Sonntag um 14 Uhr im Marschwegstadion angepfiffen wird, erwarten die Verantwortlichen erneut 7000 Besucher. „Meppen verfügt über eine sehr, sehr gute Mannschaft. Sie steht zu Unrecht auf Platz elf“, warnt VfB-Trainer Joe Zinnbauer, die Emsländer nur aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen. Vor allem im Sturm ist der SVM in Paul Weermann, Rene Wessels und Frederick Famiyeh stark besetzt. Zudem führt im defensiven Mittelfeld Wolfgang Schütte geschickt Regie.

Bei den Oldenburgern fällt definitiv Rechtsverteidiger Alexander Baal aus, der sich beim jüngsten 0:0 gegen Eintracht Braunschweig II einen Bänderanriss im Sprunggelenk zugezogen hatte. Erkan Kilicaslan plagen Wadenprobleme. Er konnte in dieser Woche nur Lauftraining absolvieren. Dagegen sind die zuletzt angeschlagenen Sebastian Ghasemi-Nobakht (Oberschenkel), David van der Leij (Knie) und Christian Thölking (Rücken) wieder fit.

Mit dem sechsten Sieg im sechsten Heimspiel will der VfL Oldenburg an diesem Freitagabend (19.30 Uhr, Alexanderstraße) gegen den Tabellenzwölften Germania Leer vorerst seine Tabellenführung ausbauen. Für den schwer zu ersetzenden, weil zuletzt formstarken Christian Claaßen (Oberschenkelzerrung) stehen VfL-Trainer Frank Claaßen in Sebastian Schröer, Henrik Bemboom, Deniz Pezük und Maximilian Klatte gleich vier Alternativen zur Verfügung.

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