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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

DFB bringt Licht ins Dunkel

20.02.2014

Oldenburg Am Mittwoch wurde im Marschwegstadion gejubelt, ohne dass ein Ball die gegnerische Torlinie überschritten hatte. Der Grund: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat bei der Stadionbegehung mit Vertretern des VfB Oldenburg und der Stadtverwaltung erklärt, dass das fehlende Flutlicht kein Hindernis für das Erteilen der Drittliga-Lizenz ist. Voraussetzung ist, dass der Zeitraum, in dem die Nachrüstung erfolgen soll, fest begrenzt ist und der VfB ein Ausweichstadion für die Austragung seiner Heimspiele benennt, machte DFB-Abgesandter Harald Meyer deutlich. Damit bleiben die Aufstiegschancen des Regionalligisten gewahrt. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht“, frohlockte VfB-Präsident Frank Willers.

Aus Sicht der Stadtverwaltung hat der Termin zu einem „Durchbruch“ geführt: Die heiß umstrittene Frage, bis wann im städtischen Marschwegstadion eine drittligataugliche Flutlichtanlage als eine von mehreren Voraussetzungen für einen Aufstieg des VfB in die Dritte Liga und damit in den bezahlten Profifußball erfüllt sein muss, sei nun geklärt, so Stadtsprecher Andreas van Hooven.

Oberbürgermeister Gerd Schwandner, der selber an dem Termin teilnahm, sprach nach der Stadionbegehung von einem „positiven Ergebnis“: „Jetzt ist der Zeitplan durch den DFB vorgegeben. Planung und Bau der Flutlichtanlage dauern nach Berechnungen unserer Gutachter mindestens vier Monate. Spätestens im Rat am 31. März müsste also ein politischer Beschluss samt Finanzierung gefasst werden, sonst wird das Flutlicht nicht rechtzeitig fertig.“ Die Dritte Liga startet am 25. bis 27. Juli in die neue Saison.

Weitere Hürden sind mittlerweile genommen: Die Stadtverwaltung hat „aus Verfügungsmitteln“ Schall- und Lichtgutachter beauftragt, die inzwischen ermittelt haben, dass in früheren Gutachten aufgezeigte Schwierigkeiten am Standort Marschwegstadion „durch neueste technische Möglichkeiten beseitigt werden können“. Bedingung sei, dass die Flutlichtanlage im Rahmen des bestehenden Bebauungsplanes errichtet werden könne. VfB-Präsident Willers zeigte sich vom Engagement der Stadtverwaltung angetan, die „Substanzielles“ vorgelegt habe und „mit Feuereifer“ daran arbeite, die Spielstätte fit für die Dritte Liga zu machen.

Neben dem Oberbürgermeister gehörten am Mittwoch Vertreter des Sportamtes und des Bauamtes sowie von Polizei und Feuerwehr zur Runde, die mit dem DFB das Stadion unter die Lupe nahm. Von Seiten des VfB waren die Vorstandsmitglieder Frank Willers, Wilfried Barysch und Bernd Wülbers sowie Sicherheitsbeauftragter Holger Hoffmann beteiligt. Schwandner zur weiteren Perspektive: „Die Verwaltung wird das Thema auf jede Tagesordnung der nächsten Bau-, Sport- und Verwaltungsausschüsse und für den Rat setzen. Und die sportlichen Daumen drücken wir dem VfB auch.“

Für den Lizenzantrag, der bis zum 3. März beim DFB eingegangen sein muss, reicht es nach Willers’ Worten aus, dass der VfB eine Verpflichtungserklärung einreicht, aus der hervorgeht, dass man sich um eine drittligataugliche Spielstätte kümmert. Für die Verhandlungen mit umliegenden Stadionbetreibern gewähre der DFB eine Karenzzeit bis Juni. Willers hat dabei Platz 11 des Bremer Weser-Stadions im Visier.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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