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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Dieser Trainer ist ein Juwel“

04.12.2013

Oldenburg „Will Oldenburg höherklassigen Fußball?“: Diese von Aufsichtsratssprecher Holger Vosgerau in seiner Rede auf der diesjährigen Delegiertenversammlung aufgeworfene Frage wurde von den Anwesenden mit langanhaltendem Beifall beantwortet. Mit dieser Frage will die Führungsspitze des aktuell so erfolgreichen Fußball-Regionalligisten nicht allein die Stadtverwaltung und die Politik konfrontiert sehen, sondern alle in Oldenburg.

„Wenn in Oldenburg höherklassiger Fußball gewünscht wird, sollte jetzt die Chance genutzt werden“, erklärte Vosgerau: „Alle müssen sich an einem Tisch einfinden und schauen, wie wir das organisieren können.“ Höherklassiger Fußball sei gut für das Image von Oldenburg. In die drittgrößte Stadt von Niedersachsen gehöre „mindestens Drittliga-Fußball“, meinte Vosgerau und ergänzte: „Ich finde Oldenburg als Übermorgenstadt ganz toll, aber zu dieser Übermorgenstadt gehört auch Sport in all seinen Facetten – und zum Sport gehört auch Fußball.“

VfB-Vorstandsvorsitzender Frank Willers ging in seinem Rückblick nicht nur auf den Aufschwung im Männersektor, sondern auch die Entwicklungen im Jugendbereich ein. „Wir sind auf dem richtigem Weg“, meinte er. Das gelte insbesondere für die Gründung des JFV Nordwest. Im Rahmen des Kooperationsprojekts mit dem VfL sollen die Teams in die jeweils höchste deutsche Spielklasse geführt werden, um so die Talente für die Männerteams stärker denn je in den eigenen Reihen aufzubauen. „Hier wurde für die Zukunft des VfB ein Zeichen gesetzt“, sagte Stefan Könner, Vorgänger von Willers und nun JFV-Vorsitzender. Er hob die gute Zusammenarbeit mit dem VfL und die Umsetzung einer einheitlichen Fußball-Philosophie hervor. Der VfB habe für die Umsetzung des Konzepts in Regionalliga-Coach Alexander Nouri den richtigen Mann. „Dieser Trainer ist ein Juwel – er wird eine erfolgreiche Karriere hinlegen“, sagte Könner.

Finanziell verzeichnete der VfB in der Saison 2012/2013 aufgrund der gegenüber dem aufgestellten Etatplan in den Bereichen Zuschauer- und Sponsoren-Einnahmen geringeren Erträge ein Minus von rund 91 000 Euro. Für die laufende Saison rechnen die Verantwortlichen mit einem Plus von rund 133 000 Euro. Dieses sei auf Sparmaßnahmen sowie den Wegfall von hohen Kosten für die jetzt unter der Regie des JFV stehenden Teams zurückzuführen.

Zudem geht man von wesentlich höheren Zuschauereinnahmen aus. Hier sind für die gesamte Saison 110 625 Euro eingeplant. In den ersten sieben Heimspielen gab es Einnahmen in Höhe von 67 915 Euro.

Zu den Alt-Verbindlichkeiten des Vereins machte Vosgerau keine konkreten Angaben. Sie lägen „im Bereich des Erträglichen“, erklärte der Sprecher des Aufsichtsrats. Er lobte ausdrücklich die Arbeit des Vorstands in den vergangenen Monaten, sagte aber auch: „Die Zeit für irgendwelche Wunschträume ist nicht gegeben.“

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