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Fußball: Dieses Tor erstickt VfB-Euphorie

24.07.2017

Spelle /Oldenburg Die Flamme der Euphorie nach dem Derbysieg gegen den SV Meppen haben die Regionalliga-Fußballer des VfB am Sonntag in leichtfertiger Art und Weise gleich wieder erstickt. Trotz einer frühen Führung verloren die Oldenburger ihr Landespokal-Achtelfinale bei Oberligist SC Spelle-Venhaus mit 1:2 (1:1) und mussten den Traum vom Einzug in den DFB-Pokal wieder einmal ganz früh begraben.

„Wir waren nicht so präsent wie gegen Meppen“, sagte VfB-Mittelfeldantreiber Dino Fazlic mit Blick auf das 2:0 im Erstrunden-Duell am Mittwoch gegen den Drittliga-Aufsteiger. „Wir haben stark begonnen und stark nachgelassen. Wir hatten zwar einige Chancen, aber wenn man die nicht nutzt, darf man sich nicht wundern, als Verlierer vom Platz zu gehen“, meinte Fazlic, der aufgrund von Oberschenkelproblemen kurz vor dem Treffer zum 1:2 ausgewechselt worden war.

In der 88. Minute versetzte Spelles Philipp Elfert dem Favoriten mit einem Kopfball nach einer Ecke den Pokal-K.o. (88.). Zuvor war Florian Hoff in fast identischer Weise das 1:1 gelungen (44. Minute). „Der Gegner hatte zwei Ecken und macht daraus zwei Tore. Wir hatten mindestens 15 Standardsituationen und machen nichts daraus“, klagte VfB-Kapitän Thorsten Tönnies.

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Das 1:0 von Ibrahim Temin hatte dem Favoriten keine Sicherheit gebracht (6.), sondern zu sehr in Sicherheit gewogen. „Das Tor für uns kam wahrscheinlich viel zu früh – das ging nach hinten los“, meinte Angreifer Daniel Franziskus. „Wir haben danach nur noch das Ergebnis verwaltet“, monierte VfB-Cheftrainer Dietmar Hirsch.

„Nach dem 0:1 dachte ich schon: ,Oje!’ Meine Mannschaft hat sich aber nach dem 1:1 gesteigert und mit dem VfB auf Augenhöhe agiert – jetzt bin ich einfach glücklich“, meinte SC-Coach Sebastian Röttger. „In den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit haben wir uns vom Druck befreien können“, sagte Moritz Waldow, der in der vergangenen Saison noch beim VfB gespielt hatte und nun mit dem Oberligisten weiter davon träumen darf, über den Einzug ins Landesfinale den DFB-Pokal zu erreichen, während seine Ex-Kollegen zugucken müssen: „Ich habe noch einige Freunde in der Mannschaft. Die tun mir natürlich ein wenig leid – aber ich bin jetzt Spieler in Spelle.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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