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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Anpfiff zum großen Kick

30.01.2018

Donnerschwee Einmal in der Woche treten sie zum Fußballtraining in der Schule an, zweimal im Jahr haben sie die Chance, bei einem Turnier zu zeigen, wie viel sie schon drauf haben. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Das Projekt „Mädchen kicken mit“ (Mick – „Kicking Girls“) veranstaltete im Sportpark Donnerschwee am Otterweg ein Mädchenfußball-Turnier für alle am Projekt beteiligten Oldenburger Grundschulen.

Für viele der Mädchen war es das erste Turnier, an dem sie teilnahmen. In vielen spannenden Spielen kämpften die Mick-AGs aus folgenden Grundschulen um den Sieger-Pokal: Kreyenbrück, Krusenbusch, Bürgeresch, Nadorst, Ohmstede, Bloherfelde, Staakenweg, Drielake und Babenend.

Im Finale setzte sich die Grundschule Drielake gegenüber der Grundschule Kreyenbrück durch. Platz 3 erreichte die Grundschule Ohmstede, die im „kleinen Finale“ gegen die Grundschule Nadorst gewann. Für ihre besonderen Leistungen wurden am Ende aber alle Mädchen mit einer Medaille ausgezeichnet, und jedes Team durfte seinen eigenen Pokal mit in die Schule nehmen.

Projektleiterin Kerstin Pößiger zeigte sich sehr zufrieden mit dem Turnier: „Ich freue mich immer besonders darüber, wenn so viele Eltern zum Zugucken und Anfeuern dabei sind. Für die Mädchen ist dies eine ganz besondere Wertschätzung, die dazu beiträgt, dass sie diesen Tag so schnell nicht vergessen werden. Da kommt es am Ende gar nicht mehr so sehr auf die Platzierung des eigenen Teams an.“

Das Mick-Projekt wird vom Gleichstellungsbüro der Stadt gefördert. Insgesamt sind an dem seit 2008 bestehenden Projekt 13 Oldenburger Grundschulen sowie die Integrierten Gesamtschulen Flötenteich und Kreyenbrück beteiligt. In den Arbeitsgemeinschaften soll den Mädchen der Spaß an der Bewegung vermittelt werden – und sie sollen zum Sporttreiben im Verein motiviert werden.

Das im Stadtteil Ohmstede entstandene Projekt hat sich mittlerweile überregional ausgebreitet, so dass es inzwischen mit Unterstützung der „Laureus Sport for Good Stiftung“ in 60 weiteren Städten Deutschlands umgesetzt wird. Lob und Anerkennung gab es auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie klatschte Beifall, als das Projekt im Jahr 2012 beim bundesweiten Integrationswettbewerb vom Deutschem Fußballbund und Mercedes Benz mit dem zweiten Preis (10 000 Euro) ausgezeichnet wurde.

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