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Bundesliga: Donnerwetter bringt Standardformation auf Kurs

06.01.2014

Oldenburg /Ludwigsburg Mit einem Donnerwetter hat Holger Jäckel, Trainer der FG Nienburg-Oldenburg, sein Team in der Tanzhochburg Ludwigsburg am Sonnabend zum Erreichen des Minimalziels Platz fünf getrieben. Nach einer mehr als missglückten Stellprobe am Morgen zeigte der Aufsteiger am Abend, dass er zurecht in die 1. Bundesliga der Standardformationen gehört.

„Ein Riesendesaster“, sagte Jäckel zum Auftritt seines Teams bei der 15-minütigen Stellprobe: „Ich musste in der Kabine relativ laut werden.“ Die Ansage fruchtete. Obwohl der Formationsgemeinschaft die Nervosität beim ersten Bundesliga-Auftritt in der Vorrunde anzumerken war, zeigte die Auswahl um Mannschaftsführerin Sonja Pawlas einen soliden Vortrag der im Vergleich zur Aufstiegssaison choreographisch deutlich anspruchsvolleren Vorstellung des Programms „It’s time“ zur Musik von Michael Bublé.

Jäckels Auswahl betrat als siebte der insgesamt acht Mannschaften das Parkett in der Rundsporthalle Ludwigsburg und hob sich klar vom direkt davor gestarteten Mit-Aufsteiger Step by Step Oberhausen ab. Dieser landete wie der Rot-Weiß-Klub Kassel und das B-Team vom TSC Schwarz-Gold Göttingen im Kleinen Finale, während Pawlas & Co im Konzert der besten Mannschaften mitmischen durften. „Wir sind aktuell das fünftbeste Team in Deutschland – einfach grandios“, freute sich die Mannschaftsführerin und Vorsitzende des TCH Oldenburg.

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Die Mühen der langen Anfahrt am Freitag, der am frühen Sonnabendmorgen mangels Alternativen ein Training in der Tiefgarage des Hotels gefolgt war, hatten sich also schon nach der Vorrunde ausgezahlt. In einer Videoanalyse machte Jäckel seine Formation noch einmal auf Fehler aufmerksam – und das Team setzte die Vorgaben um.

„Im Großen Finale haben wir gezeigt, dass wir zurecht in der 1. Bundesliga dabei sind“, sagte der Coach, dessen Team von den sieben Wertungsrichtern siebenmal auf Rang fünf gesetzt wurde. Jäckel sieht sein Team auf Augenhöhe mit den direkt davor und dahinter postierten Rivalen aus Nürnberg (4444443) und Göttingen (6666666) und klar besser als Oberhausen (8787787) und Kassel (7878878), die nach dem Auftakt die beiden Abstiegsplätze belegen.

„Zu Hause wollen wir natürlich noch eine Schippe drauflegen“, sagt Pawlas mit Blick auf das Turnier am Sonnabend, 18. Januar, im Rahmen des 12. Oldenburger Formationsfestivals in der Sportarena der Universität. „Wir wollen die eine oder andere Vier abgrasen“, kündigt Jäckel an. Karten gibt es unter anderem auf->


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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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