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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Drittligist beendet Hudes Spuk

23.01.2012

HUDE Derbysiege sind im Sport gemeinhin die schönsten Siege. Einen solchen durften am Sonntag auch die Drittliga-Handballerinnen des VfL II genießen. Der Tabellenzweite untermauerte seine Vormachtstellung mit einem klaren 31:19 (14:7) bei der HSG Hude/Falkenburg.

Von Beginn an versuchte der Favorit aus Oldenburg, das Heft in die Hand zu nehmen. Doch die Gastgeberinnen wehrten sich zu Beginn vehement. HSG-Torhüterin Hiske Jacobi wuchs in den ersten Minuten förmlich über sich hinaus und wehrte beim Stand von 1:1 innerhalb kurzer Zeit einen Siebenmeter von Rabea Neßlage, einen Wurf von Ilka Zwick, einen Siebenmeter von Nadine Smit und einen weiteren Versuch der frei stehenden Neßlage ab.

„Hiske Jacobi hat super gehalten, keine Frage. Aber wir haben im Angriff zu viele technische Fehler gemacht und das Tor nicht getroffen. Oldenburg kann sich das leisten, die haben genug Werferinnen“, blickte HSG-Trainer Werner Rohlfs mit etwas Wehmut auf den breiten Kader der Gäste.

Als Anja Mühlbach noch das 2:1 markierte, war es für Hude nach fünf Minuten das Höchste der Gefühle. Danach herrschte nicht nur beim Hallensprecher wegen eines technischen Defekts bis zur Pause Funkstille. Auch bei der HSG schien es, als hätte jemand den Stecker gezogen.

Der VfL-Express kam langsam aber sicher ins Rollen und die Abwehr des Abstiegskandidaten bröckelte. Merle Osterthun machte dem anfänglichen Spuk ein Ende und traf gleich drei Siebenmeter in Serie zur 6:3-Führung (17.). Damit legte die frühere Huderin den Grundstein für die 14:7-Pausenführung der Oldenburgerinnen.

Spannung kam nicht mehr auf. Dennoch bekamen die Zuschauer ordentlichen Handballsport geboten. Auch, weil sich Hude nicht aufgab und bis zum Ende die seltenen Chancen im gegnerischen Kasten unterbringen wollte. Der VfL war jedoch eine Klasse besser.

„Komischerweise spielen wir in Hude immer ein wenig verkrampft. Wir wollten geduldiger spielen, doch das hat in der ersten Viertelstunde nicht so gut funktioniert“, stellte VfL-Spielertrainerin Alexandra Hansel fest. Dies war jedoch der einzige Kritikpunkt: „Ich bin nicht 100-prozentig zufrieden, wir haben den Sieg aber sicher nach Hause gebracht – auch dank der super spielenden Merle Osterthun.“ Die ehemalige HSG-Akteurin traf insgesamt viermal von der Siebenmetermarke und zudem fünfmal aus dem Feld.

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