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JU-JUTSU: Duo liebäugelt mit einem Podiumsplatz

08.06.2007

OLDENBURG Zwei Oldenburger, ein Ziel: Michael Höflich vom Polizei SV und Markus Norrenbrock vom TuS Bloherfelde wollen bei den deutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu am kommenden Wochenende wissen, wo sie im nationalen Vergleich stehen. Beide reisen als norddeutsche Meister ins badische Rastatt, und beide – Höflich bei den Senioren (bis 77 kg) und Norrenbrock in der A-Jugend (bis 80 kg) – wollen aktiv um die Podiumsplätze mitkämpfen.

„Die jeweils ersten Vier einer Gewichtsklasse qualifizieren sich von einer Meisterschaftsebene zur nächst höheren“, erläutert TuS-Trainer Uwe Groeber den Erfolgsweg des Duos. Dabei ist die bisherige Bilanz von beiden auf Bezirks-, Landes- und norddeutscher Ebene makellos. Nun treffen aus den Gruppen Nord, Ost, Süd und West ebenfalls die jeweils besten Vier bei den deutschen Meisterschaften zusammen. Zudem kommt es vor, dass Kämpfer aus dem Bundeskader von dieser Qualifikationshürde befreit sind und hinzustoßen

Höflich, 1986 in Berlin geboren, trat mit elf Jahren in den Polizei SV ein. Mittlerweile steht er nach seinem Abitur am Gymnasium Eversten im zweiten Ausbildungsjahr bei der Polizei Niedersachen, dadurch wurde Ju-Jutsu auch Teil seiner Berufsausbildung. Neben etlichen zweiten und dritten Plätzen auf verschiedenen Ebenen kam Höflich auch zu einer Reihe von Meisterschaftsehren. Als B-Jugendlicher holte er sich 2000 den Landesmeistertitel und wurde im selben Jahr Zweiter beim Deutschlandpokal. In den drei Jahren als A-Jugendlicher wurde Höflich überraschend im ersten Jahr norddeutscher Meister. Der eigentliche Durchbruch in der A-Jugend kam allerdings erst im vergangenen Jahr, in dem Höflich Landes- und norddeutscher Meister wurde und mit einem fünften Platz bei den deutschen Titelkämpfen seine höchste nationale Platzierung erreichte.

„Mein Ziel ist diesmal, aufs Podium zu kommen – wobei ich angesichts der Stärke der Kämpfer aus Süddeutschland mit Platz drei schon sehr zufrieden wäre“, erläutert Höflich, der seit 2002 im niedersächsischen Landeskader ist und nun im dritten Jahr bei den Senioren realistische Chancen für sein persönliches Ziel „Podiumsplatz“ sieht.

Der 15-jährige Norrenbrock fing bereits mit neun Jahren mit dem Kampfsport an und holte für sich und den TuS Bloherfelde bereits etliche sportliche Erfolge. Der Gymnasiast der Liebfrauenschule, der sonntags auch mal als Messdiener in der St. Willehad Gemeinde zu sehen ist und im Posaunenchor St. Nikolai Trompete spielt, holte sich 2007 zum sechsten Mal in Folge den Landestitel – angefangen in der D-Jugend und nun erstmalig in der A-Jugend, die immerhin drei Jahrgänge umfasst. Beim Deutschlandpokal, der nur für die D- bis B-Jugendlichen als Alternative zu den deutschen Meisterschaften stattfindet, wurde Norrenbrock 2003 deutscher Pokalsieger und 2006 Zweiter.

Auch bei den internationalen deutschen Meisterschaften kam Norrenbrock zu beachtlichen Erfolgen. Seinem fünften Platz 2003 folgte der Titelgewinn 2004 und 2006 der Vizemeister-Titel. Nun darf er erstmalig an den deutschen Meisterschaften teilnehmen – mit guten Chancen, als jüngster Teilnehmer überhaupt in Rastatt aufzulaufen.

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