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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Ein Freund, ein guter Freund ...

28.11.2017

Wohl dem, der einen alten Kumpel hat: Marco Elia (41), Trainer von Fußball-Bezirksligist VfB II waren vor dem Spiel bei Frisia Wilhelmshaven (3:1) die Abwehrspieler ausgegangen. Da auch Co-Trainer Christian Thölking (36) nicht auflaufen konnte, suchte Elia dringend einen Routinier und fand ihn in Stefan Frye. Der 37-Jährige zierte sich nicht lang und feierte sein Comeback. „Stefan ist immer noch heiß. Er ist ein Spieler, auf den man sich immer verlassen kann“, sagte Elia zur Reaktivierung seines alten Kumpels. Zusammen hatten sie 2006/2007 mit dem VfB unter Trainer Joe Zinnbauer (47) die Meisterschaft in der Niedersachsenliga West gewonnen und so die Rückkehr in die Oberliga geschafft. 2012/2013 waren sie gemeinsam beim SV Ofenerdiek in der Kreisliga aktiv. In der vergangenen Saison, in der Elia Bezirksligist GVO trainierte, war Frye sein spielender Co-Trainer, fiel aber wegen einer schweren Verletzung ab Januar aus.

Einen anderen Weg als Elia schlug VfL-Trainer Dario Fossi (36) bei seiner Personalplanung am Wochenende ein. Nachdem sein Kader für das Oberliga-Duell beim MTV Gifhorn kurz vor der Abfahrt am Samstagmittag wegen Krankheiten, Verletzungen, beruflichen und privaten Verpflichtungen auf zwölf Feldspieler geschmolzen war, nahm Fossi in Joscha Eilers ein Talent aus dem Fusionsliga-Team mit. Der Nachwuchsspieler war im Sommer von den A-Junioren des VfL zu Landesliga-Aufsteiger Heidmühler FC gewechselt, kehrte aber aufgrund einer Verletzung Ende August ohne Einsatz zurück und absolvierte zuletzt einige Spiele für die „Zweite“. In Gifhorn kam er in der Endphase zu seinen ersten Oberliga-Minuten und half dabei mit, die 1:0-Führung durch einen Treffer von Joshua König (18) über die Zeit zu bringen.

Einen Vorgeschmack auf die Frauen-WM in Deutschland (1. bis 17. Dezember) mit 15 Vorrunden-Spielen in der großen EWE-Arena gab es bei einem von der Handball-Region ausgerichteten Breitensport-Turnier in der Sporthalle am Brandsweg. Mit dabei waren sechs Mädchenteams, die die in Oldenburg spielenden Nationalmannschaften repräsentierten. Den Turniersieg sicherte sich Montenegro (Neues Gymnasium) durch einen knappen Erfolg im Entscheidungsspiel gegen die punktgleiche Auswahl aus Russland (Graf-Anton-Günther-Schule). Dahinter landeten Japan (Helene-Lange-Schule), Brasilien (Cäcilienschule), Dänemark (Altes Gymnasium) und Tunesien (Schulzentrum Eversten).