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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

So funktioniert die Paintball-Arena in Oldenburg

03.06.2017

Oldenburg Es war wieder einer dieser Abende in der Vierer-Pokerrunde, in der neben den Spielchips auch schnell Ideen auf den Tisch geworfen werden. Paintball? Ja, das fehlt in Oldenburg, warum macht man das nicht selbst? Dreieinhalb Jahre später steht Peter Schrotz in einer großen Halle am Stubbenweg und erklärt, wie man die Farbkugeln nachfüllt.

Ende Mai hat die erste Paintball-Halle in Oldenburg eröffnet. Bei dem Spiel, das auch als Sportart betrieben werden kann, geht es um „Taktik, Teambuilding und Strategie“, erklärt Schrotz. Aus seiner Vierer-Pokerrunde haben zwar zwei gepasst, als die Idee konkret wurde. Aber ein neuer Partner kam hinzu. Statt Poker könnte Schrotz gemeinsam mit Thomas Löhdorf und Thorsten Krüger nun also Skat spielen. Aber es geht ja um Paintball. Wie funktioniert das eigentlich?

Der Markierer

Die entscheidenden Geräte werden bewusst nicht Waffen oder Gewehr genannt, sondern Markierer. Während ein Teil der Paintball-Szene das Spiel nutzt, um Kriegsszenarios nachzustellen, distanziert sich ein anderer Teil deutlich von dieser Variante. Unter anderem die Oldenburger. „Flecktarn-Anzüge sind bei uns verboten“, sagt Schrotz. Das selbe gilt für Replicas. Das sind Markierer, die echten Waffen nachempfunden sind.

Infos kompakt

Adresse: Stubbenweg 30 (ehemalige Mios-Halle)

Öffnungszeigen: freitags 17 bis 22 Uhr, samstags 10 bis 22 Uhr, sonntags 10 bis 19 Uhr; montags bis donnerstags ist eine Öffnung nach Absprache zwischen 17 und 22 Uhr möglich (ab zehn Spieler)

Preise: ab 29 Euro je nach gewähltem Paket; Kinder-Paintball ab 17 Euro

Kontakt: Tel. 361 095 60, E-Mail: kontakt@paintball-oldenburg.de

    www.paintball-oldenburg.de

Die Markierer hat einen kleinen Vorratsbehälter, aus dem die Farbkugeln automatisch zum Abschuss in die richtige Position fallen. Eine kleine Druckluftflasche sorgt für den entsprechenden Schub.

Neben den normalen Markieren gibt es spezielle für unter 18-Jährige, in der die Kugeln mit deutlich geringerer Geschwindigkeit abgefeuert werden. Sie sind ab einem Alter von acht Jahren zugelassen. In Oldenburg dürfen allerdings erst Kinder ab zwölf Jahren spielen. Eine Aufsichtsperson muss stets dabei sein.

Die Schutzausrüstung

Ganz wichtig ist die Maske, die das komplett Gesicht abdeckt. Auf den Spielfeldern muss sie zu jeder Zeit getragen werden, selbst wenn die Partie bereits beendet ist. Thermalgläser verhindern ein Beschlagen. Angeboten werden zudem Brustpanzer, die vor allem von Frauen genutzt werden.

Ansonsten genügt normale, am besten etwas ältere Kleidung. Im Idealfall sollte sie Arme und Beine komplett bedecken. Einweg-Overalls können vor Ort gekauft werden. Bei Junggesellenabschieden sind außerdem Hasenkostüme für den künftigen Bräutigam beliebt.

Die Farbkugeln

Die Kugeln mit einem Durchmesser von rund 1,7 Zentimetern sind mit gelber Lebensmittelfarbe befüllt. Sie zerplatzen beim Auftreffen auf Hindernisse oder Menschen. „Die Farbe ist bei 40 Grad auswaschbar“, verspricht Schrotz.

Tut ein Treffer weh? Er ist auf jeden Fall deutlich spürbar, je nach Körperteil und dicke der Kleidung kann der Aufpralls auch ein wenig Schmerzen. Blaue Flecken nach einer Partie Paintball sind keine Seltenheit. Aber die vergehen, „und der Spaß überwiegt“, mein Schrotz.

Die Spielfelder

In Oldenburg gibt es zwei Felder mit je 800 Quadratmetern Fläche für bis zu 30 Spieler. Dazu kommt ein kleines Feld, das 500 Quadratmeter groß und für maximal zwölf Spieler ausgelegt ist. Zwei Bereiche haben einen Szenario-Aufbau mit kleinen Hütten, Wagenrädern und anderen Verstecken vor allem aus Holz. Dazu gibt es ein Softair-Feld. Hier stehen mit Luft gefüllte Hindernisse, wie sie bei der offiziellen Sportart Paintball genutzt werden. Für Ligaspiele ist das Feld zwar nicht ausgelegt, aber das Oldenburger Team „Tritones“ nutzt es als Trainingsmöglichkeit.

Die Spielregeln

Es kann frei gespielt werden, aber es gibt etablierte Spielarianten. Beim „Last man standing“ müssen Getroffene das Spielfeld verlassen. Der letzte ohne Farbklecks gewinnt. Bei „Center Flag“ gibt es in der Mitte des Spielfelds eine Flagge, die zum gegnerischen Startpunkt gebracht werden muss. „Capture the flag“ heißt das Spiel, bei dem eine Flagge aus dem gegnerischen Startareal gestohlen und zur eigenen Basis transportiert werden muss.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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