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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

PORTRÄT: Einstiger VfB-Torjäger „Ötti“ Meyer wird 80 Jahre alt

25.04.2007

OLDENBURG OLDENBURG - Spricht man vom VfB Oldenburg Anfang der 50er-Jahre, ist zumeist von Nationalspieler Felix „Fiffi“ Gerritzen die Rede. Viele haben vergessen, dass damals in Ernst-Otto Meyer auch ein exzellenter Mittelstürmer in den Reihen der Oldenburger stand. An diesem Mittwoch wird der seit vielen Jahren in Mannheim lebende „Ötti“ Meyer 80 Jahre alt.

Seine fußballerischen Anfänge spielten sich beim BSV Holzhausen ab. Zur Saison 1949/50 kam er zum VfB. An der Seite von „Fiffi“ Gerritzen stürmte er mit dem damaligen Oberliga-Aufsteiger auf den neunten Tabellenplatz. In 29 Punktspielen kam er auf stattliche 21 Treffer. Insgesamt erzielte er in 60 Spielen für den VfB 38 Tore – eine fürwahr gute Quote.

Im Sommer 1951 wechselte Meyer zum VfL Osnabrück. Dort wurde er Torjäger der legendären VfL-Mannschaft, die in der Spielzeit 1951/52 als Vizemeister der Oberliga Nord in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft einzog. Mit 29 Treffern in 28 Spielen sicherte er sich den Titel des Torschützenkönigs im Norden. In der Endrunde hatten es die Osnabrücker mit dem VfB Stuttgart, Rot-Weiß Essen und Tennis Borussia Berlin zu tun. Am Ende gewannen die Stuttgarter die Meisterschaft.

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Zwei Jahre später wechselte „Ötti“ zum VfR Mannheim. Auch hier ging er erfolgreich auf Torjagd. So wurde er in der Spielzeit 1954/55 mit 36 Treffern erfolgreichster Torschütze aller Oberligen. Insgesamt schoss er für die Mannheimer in 155 Spielen 143 Tore. Noch eindrucksvoller ist eine weitere Zahl: Von 1949 bis 1960 war er 238-mal als Torschütze erfolgreich.

Zudem kam Meyer noch zu Nationalmannschafts-Ehren. Im März 1955 wurde er zu einem Länderspiel gegen England in die deutsche B-Nationalmannschaft berufen. Im Jahr darauf kam er auch in Testspielen gegen den Hamburger SV und die Saar-Auswahl in dieser Mannschaft zum Einsatz.

Während seiner aktiven Fußballer-Zeit absolvierte „Ötti“ ein Ingenieur-Studium. Der Auftakt dazu erfolgte in Oldenburg. In Mannheim baute er sich als Architekt eine gute berufliche Existenz auf. Seine sportliche Karriere ließ er bei der Sportvereinigung Ketsch ausklingen. Dort war er als Spieler, Trainer und Erster Vorsitzender tätig. Nach dem Fußball widmete er sich mit ebenso großem Engagement dem Tennis.

Nach Oldenburg pflegt Ernst-Otto Meyer noch heute enge Kontakte und ist stets mit seiner Ehefrau Erika gern gesehener Gast bei den Kohlfahrten und den Herbsttreffen der VfB-Alt-Liga. „Einen solchen Kreis habe ich bei keinem anderem Verein kennen gelernt“, schwärmt er bei guter Gesundheit und freut sich schon auf das nächste Herbsttreffen. „An Oldenburg denke ich auch heute noch gerne zurück, auch wenn die Zeit dort kurz für mich war, es war aber eine äußerst wichtige Station in meinem Leben“, sagt er abschließend.

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