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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Rasen schon in Bundesligaform

16.10.2019

Eversten Vor einem Jahr noch wäre das Marschwegstadion bei der derzeitigen und seit Wochen anhaltenden Wetterlage im Morast versunken. Die Trockenphase des Sommers ist vorbei, immer wieder fällt Regen auf den Sportplatz, der im Gegensatz zu früher allerdings ablaufen kann und über das Drainagesystem in der Haaren verschwindet.

Im Sommer war der Platz saniert worden, hat eine Drainage und einen neuen Rasen bekommen, erklärt Platzwart Simon Scheper (36), der als Platzwart seit Mai für die Anlage verantwortlich ist. 780  000 Euro hat die Maßnahme, die eigentlich für das Jahr 2020 auf der Agenda der Stadtverwaltung stand, gekostet. Doch das Landesturnfest, das im nächsten Jahr in Oldenburg stattfinden wird, machte eine Vorverlegung notwendig.

Gut investiertes Geld, wie sich nun herausgestellt hat. Insbesondere am Wochenende Samstag/Sonntag, 28./29. September, bestand der Platz seinen Härtetest. Am Samstag traten die Footballer VfL Oldenburg Knights zum Aufstiegsspiel an, einen Tag später absolvierte der VfB Oldenburg sein Heimspiel in der Fußball-Regionalliga. Und in den Tagen zuvor war viel Regen heruntergekommen. Dem Platz war das nach dem Wochenende aber kaum anzusehen. Scheper den Platz mit einem speziellen Gerät an besonders strapazierten Stellen auf, belüftete ihn sozusagen und sorgte dafür, dass der Rasen wieder wasserdurchlässig wird.

Aufgefallen war der gute Zustand der Anlage auch dem Reporter von Eurosport, dessen Sender das Spiel des VfB Oldenburg gegen den SSV Jeddeloh (2:0) am Sonntagmittag live übertrug.

Nun hat der Platz bis zum nächsten Heimspiel zwei Wochen Ruhe, die Footballsaison ist beendet, Zeit also durchzuatmen. Ohnehin sind es bis zur Fußball-Winterpause in der Regionalliga nur noch drei Heimspiele, erklärt der Platzwart. Weiter geht’s dann erst wieder im Frühling. Genau genommen am Sonntag, 23. Februar, mit einem Heimspiel gegen Rehden – wenn denn nicht Eis und Schnee das Spielen unmöglich machen. Eine Rasenheizung, wie sie für die Erste bis Dritte Liga vorgeschrieben ist, wurde nämlich im Sommer nicht verlegt. Auch eine Flutlichtanlage wird es am Marschweg wohl nie geben – Spiele dürfen als Schutz für die Anlieger ohnehin nicht nach 18 Uhr angepfiffen werden. Der VfL Oldenburg hatte dem VfB angeboten, notfalls Abendspiele in seinem Stadion an der Alexanderstraße auszutragen. Dort wurde vor kurzem ein neuer Kunstrasen verlegt.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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