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Basketball: Fans träumen von nächster Siegesfeier

08.06.2013

Oldenburg Als die erste Runde Freudentaumel im Fanblock der Baskets sich abschwächte, nahm Sebastian Machowski, Trainer der soeben ins Finale um die Deutsche Meisterschaft eingezogenen Basketballer, das Megafon und erklärte aufgekratzt: „So sehen Sieger aus...“ Die zweite Runde Freudentaumel nach dem 80:75 in Spiel fünf gegen Ulm war eröffnet. So sehen Sieger aus – Team und Anhang gemeinsam.

Bis die Fans aber Gewissheit hatten, ihr Team noch mindestens zehn weitere Tage anfeuern zu können, mussten sie wie so oft in den Playoffs emotional einiges aushalten. „Es war ein Schock, als Chris Kramer verletzt ins Krankenhaus musste“, sagte der 17-jährige Jonathan Schütte. Doch auch ohne Kramer fanden die Baskets nach schwachem dritten Viertel zurück. „Ein geiles Gefühl, dass wir es geschafft haben. Es ist schön, nun zu feiern“, sagte Schütte über seine Gefühlslage.

Und sie feierten: Rickey Paulding, schon 2009 mit Oldenburg Meister, stimmte mit sprachlicher Unterstützung eines Fans den „Humba“-Gesang an. Der pünktlich zur Party mit dem Anhang zurückgekehrte Kramer rief dem Kapitän flachsend dazwischen. Dann stand die Feiergemeinde auf, hüpfte, trommelte und sang mit allen verbliebenen Kraftreserven. Etwa 3000 der 6000 Besucher waren noch vor Ort, auch Zuschauer auf der dem VIP-Bereich gegenüberliegenden Haupttribüne stimmten mit ein.

„Das hätte ich nach Bonn nicht gedacht“, rief ein Fan in Anspielung an die bereits nervenaufreibende Viertelfinalserie gegen die Rheinländer. Zehn Partien, die maximale Belastung, benötigten die Baskets, um ins Endspiel einzuziehen. Dass die Reise nach Bamberg zum Finalgegner eine weite ist, störte kurz nach Spielende die wenigsten. Der Fanclub „Thunderstorm“ wird sich am Sonntagmorgen mit 120 Schlachtenbummlern auf den Weg machen, schätzte dessen Vorsitzender Jannik Wiggers am Freitagabend.

Auch Schütte will mit Freunden im Bus nach Franken fahren. Die Chance, weiter vom Titel träumen zu dürfen, sei vor allem einem Mann zu verdanken, findet auch Fan Philip Schröder: „Julius Jenkins hat wieder eine unglaubliche Leistung abgeliefert. Er ist der beste Spieler in den Playoffs, einfach super.“

Wie die Baskets-Akteure mitten im Pulk der Anhänger ihren Erfolg genossen, und das nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit, ist bemerkenswert. „Gerade nach der letzten, enttäuschenden Saison ist der Kontakt zum Team viel größer und besser“, sagte Wiggers, der die Stimmung im Vergleich zu 2009 „noch etwas euphorischer“ wahrnimmt. Ihn und seine Mitstreiter freut es, dass die Spieler so mitmischen. „Leute wie Konrad oder Dominik sind emotionaler als andere Spieler früher.“

Es soll Fans geben, die am Donnerstag gegen die Baskets gewettet hatten. Diese Wettschuld einzulösen, dürfte ihnen nicht schwer fallen. Der Traum von der nächsten Siegesfeier lebt.

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