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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Ausdauersport: Fauxpas wirbelt Siegerliste durcheinander

02.01.2014

Oldenburg „Alkohol brauche ich heute nicht mehr“, scherzte Tammo König wenige Minuten nach dem Überqueren der Ziellinie beim Oldenburger Silvesterlauf am Uhlhornsweg. Und das lag nicht nur daran, dass er durch seinen Sieg über die 10-Kilometer-Distanz in 32:36 Minuten ohnehin schon in höchster Feierlaune gewesen sein dürfte. Nein, der 36-jährige Athlet vom 1. TCO „Die Bären“ meinte damit eher, dass er seinen Körper für diesen Tag ausreichend belastet hatte.

Kipp läuft Streckenrekord

„Ich wollte hart laufen“, erklärte König seine Marschroute für das Rennen. Das musste er auch, schließlich war Vorjahressieger Georg Diettrich sein Kontrahent. Der 43-jährige Oldenburger ließ sich erst spät abschütteln und kam nach 33:15 Minuten als Zweiter ins Ziel. Dritter wurde Torben Teepe (München, 34:06).

Im Wettbewerb der Frauen verbesserte Michelle Kipp vom ausrichtenden VfL nicht nur ihre eigene Bestmarke: Die 23-Jährige Fußballerin, die erst seit einem Jahr in der Lauf-Szene aktiv ist, steigerte den Streckenrekord auf 38:06 Minuten. Damit landete sie deutlich vor Antje Günthner (Team Laufrausch), die in 39:37 Minuten ebenfalls persönliche Bestzeit lief. „Ich habe erst vor sechs Wochen wieder mit dem Laufen angefangen, davor war ich drei Monate an der Plantarsehne verletzt“, freute sie sich über ihre Leistung. Maren Huckschlag (LG Bremen-Nord, 42:48) landete auf Rang drei.

Über die 5 Kilometer hatte Vorjahressieger Jakob Günther (Kickers Wahnbek) auf seiner Paradestrecke diesmal das Nachsehen. Lennart Tiller (TuS Zetel) setzte sich nach einem langen Zweikampf kurz vor Schluss ab. „Auf den letzten zwei Kilometern habe ich immer mal wieder den Druck erhöht, aber weggekommen bin ich erst 400 Meter vor dem Ziel“, erklärte der 16-Jährige. Hinter Tiller (16:35) und Günther (16:43) belegte Mathias Freese (DSC, 17:41) Platz drei.

Verwirrung herrschte bei der Siegerehrung der Frauen: Petra Buskohl wurde mit 19:15 Minuten als Gewinnerin ausgerufen, stritt ihren Erfolg aber vehement ab. Das Mysterium wurde gelöst: Die Startnummer der 45-Jährigen, die für die „8 Freunde“ antrat, war durch einen Zahlendreher an Arend Baumgartner ausgegeben worden, so dass ihr im Computer dessen Zeit zugeordnet wurde. In Wirklichkeit war sie in 25:58 Minuten 23. geworden.

Verspäteter Jubel

Dass etwas nicht stimmte, wusste auch Jette Grön. Die BTB-Athletin war sich sicher, in 20:21 Minuten Dritte geworden zu sein, wurde aber nicht auf das Podest gerufen. Kurioserweise war sie schon beim Oldenburger Citylauf Leidtragende eines solchen Fauxpas gewesen. Nach kurzer Nachforschung des Veranstalters nahm die 12-Jährige aber doch den Pokal für die Drittplatzierte in Empfang.

Als Zweite lief Gina Rabea Rolfes (Eintracht Bielefeld, 20:12) ins Ziel. Mit kurzer Verspätung durfte auch Anita Ehrhardt (VfL, 20:05) ihren Sieg bejubeln. Die 36-Jährige hätte das Missverständnis selbst nicht realisiert. „Man sieht das ja nicht, ob man Erste ist. Vielleicht ist ja jemand eine Minute vor mir...“, sagte Ehrhardt und war überrascht wie erfreut über den Gewinn des Siegerpokals und der Flasche Sekt, die allen Erstplatzierten zustand. „Die wird heute noch geköpft“, kündigte die VfLerin einen feucht-fröhlichen Jahresausklang an. Ob auch König sich am Abend doch einen Schluck aus seiner Flasche gegönnt hat, bleibt sein Geheimnis.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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