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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

JUGENDTRAINING: Fechten abseits des Piratenschiffs

24.11.2005

OLDENBURG Selbstbewusstsein und Charakterstärke seien gefragt. Das sagt Trainer Wilfried Lipinski.

Von Jessica Chmura OLDENBURG - Anja Fichtel, Arndt Schmidt und Emil Beck – das sind einige der bekanntesten Namen im deutschen Fechtsport. Doch mit Florett und Degen ist man auch im Fechtclub zu Oldenburg, aus dem u.a. der Olympionike Norman Ackermann hervorgegangen ist, zu Gange. Dort üben sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter von sechs bis 76 Jahren im Umgang mit den Sportwaffen.

Trainiert werden sie von Wilfried Lipinski und seinem Sohn Nicolai. Der Wilhelmshavener Lipinski ist seit 1969 selbst aktiv. Nachdem er schon früh gelernt hat, dass „Fechten nicht wie auf einem Piratenschiff“ ist, ist er zum Leistungssport übergegangen. „Denn wenn ich etwas mache, dann richtig“, so der Fechtlehrer. Das zeigen auch seine vielen Medaillen unter anderem von Europa- und Weltmeisterschaften im Rollstuhlfechten, denn Lipinski ist seit einem Autounfall 1980 querschnittsgelähmt.

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Richtig zur Sache geht es während der einzelnen Lektionen. Schließlich bedarf es beim Fechten durchaus einiger „seelischer Voraussetzungen“ (Lipinski). So müsse man ein gesundes Selbstbewusstsein mitbringen und Charakterstärke beweisen. In seinen Trainingsgruppen gibt es jedoch „sehr viele wirklich talentierte und ehrgeizige Sportler“.

Zum Beispiel die neunjährige Dorothea von Gablenz. Obwohl die Schülerin erst seit gut einem Jahr im Verein fechtet, hat sie bereits an vielen Turnieren erfolgreich teilgenommen. Und das macht ihr „auf jeden Fall total viel Spaß“. Auch Michael Nistal hat schon früh Gefallen an der Sportart gefunden. Der 15-Jährige kam über eine Arbeitsgemeinschaft in der Schule zum Leistungssport. „Mein Lehrer hat mir damals gesagt, ich solle in einen Verein gehen“, erläutert Michel, der heute selbst eine Ausbildung zum Übungsleiter absolviert.

Dennoch scheint das alte Klischee, Fechten sei eine teure Sportart, noch Gang und Gebe. „Natürlich ist die Ausrüstung nicht billig, aber im Vergleich zu anderen Sportarten nicht viel teurer“, sagt Lipinski. Und dass man beim Fechten jede Menge lernen kann, da ist sich auch Pressewart Martin Reckweg sicher. Die Kinder lernten Verantwortungsgefühl und Zusammenhalt. „Und die Eltern wissen, dass ihre Kinder hier gut aufgehoben sind, denn das ist mehr als nur Sport“, schildert Reckweg.

www.fechtclub-zu-oldenburg.de

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