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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Deutsche Meisterschaften: „Fechten macht auch als Zuschauer Spaß“

16.05.2013

Oldenburg Sichtlich enttäuscht zeigte sich Dorothea von Gablenz vom Fechtclub zu Oldenburg über ihren siebten Platz in der Vorrunde und die Nicht-Qualifikation für die K.o.-Runde der besten 64 Fechterinnen bei den deutschen Meisterschaften der A-Jugend im Degenfechten der Frauen. „Ich habe nicht schön gefochten“, urteilte sie selbstkritisch.

„Ich will mein Bestes geben“, hatte die 17-Jährige angekündigt. Und obwohl das vorher zum Gewinn des Landesmeistertitels gereicht hatte, stellte sie keine großen Ambitionen an. Sie war sich ihrer Konkurrenz bewusst: „In Deutschland gibt es gute Fechterinnen. Ein paar von ihnen kenne ich von den Landesmeisterschaften und anderen Turnieren in Deutschland, andere nicht. Ich werde auf ein paar Neue treffen“, schätzte sie ihr Antreten im fernen Meiningen (Baden-Württemberg) als „neue Herausforderung“ ein.

Ihre FCO-Teamkollegin Fenja Seeberg, die ein Sportinternat in Bonn besucht, verpasste als Vorrunden-Sechste ebenfalls das Weiterkommen. Im Mannschaftswettbewerb belegten die beiden gemeinsam mit Chilja Busse aus Hannover Platz 17.

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Nachdem Dorothea, deren Mutter früher ebenfalls gefochten hat, im Alter von acht Jahren mit dem Fechten begann, hatte sie zunächst jahrelang nur das Florett (Trefferfläche: nur Rumpf) in der Hand. Mit dem etwas schwereren Degen, bei dem der ganze Körper inklusive Beine und Kopf als Trefferfläche gilt, ficht sie erst seit der Rückkehr von ihrem einjährigen USA-Aufenthalt im August 2012.

Die Schülerin des Alten Gymnasiums Oldenburg, die momentan die elfte Klasse besucht, war ein Jahr lang bei einer Gastfamilie in Washington D.C. gewesen, um „die Kultur und die Sprache kennenzulernen. Und eventuell eine neue Sportart“, erzählte Dorothea, die in dieser Zeit in den USA keine Stichwaffe in der Hand gehalten hatte.

„Es gab zwar auch einen Fechtclub, aber der war weit entfernt vom Haus meiner Gasteltern.“ Für die aktuelle Niedersachsenmeisterin war das aber kein großes Problem: „Beim Fechten macht es nichts, wenn man mal ein Jahr aussetzt, solange man sich sonst fit hält. Da habe ich nichts verloren“, erklärte sie ihre schnell wiedererlangte Stärke.

Stattdessen probierte die vielseitige Athletin, die früher schon im Kunstturnen aktiv war und neben dem Fechttraining regelmäßig joggt, andere Sportarten aus: „Ich war rudern und im Laufteam.“ Wieder in Deutschland kehrte sie aber auf die Planche zurück.

„Fechten ist einfach mein Sport. Da macht es auch Spaß zuzugucken“, stellte die junge Frau mit den vielen Interessen fest. Dabei ist sie nicht nur sportlich aktiv, sondern auch musikalisch: In ihrer trainingsfreien Zeit spielt Dorothea Klavier und Kontrabass.

Trotzdem fand sie die Zeit, sich verstärkt auf die deutschen Meisterschaften vorzubereiten. Und obwohl sie sich „richtig darauf freue“, stellte sie das Ergebnis in den Hintergrund: „Allein das Erlebnis, dort zu fechten, ist etwas Besonderes.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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