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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Ferrulli enttäuscht von Absage des VfB

29.05.2013

Oldenburg Der Wunschkandidat kommt, altbekannte Gesichter müssen gehen: Nachdem Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Nils Laabs vom FC Oberneuland verkündet hatte, wurde nun bekannt, dass der Verein nicht länger mit Sebastian Ferrulli plant. Auch Julian Bennert spielt keine weitere Rolle mehr im Regionalliga-Kader .

„Ich bin schon enttäuscht, denn die Absage kam für mich sehr überraschend“, erklärt der 29-jährige Ferrulli gegenüber der NWZ . Erst am Montagabend sei mit ihm das erste Mal von Seiten des Vereins gesprochen worden. Trainer Alexander Nouri habe ihm mitgeteilt, dass er für die nächste Spielzeit nicht mit ihm plane. Stattdessen solle er eine Führungsrolle im Landesliga-Kader der Zweiten einnehmen.

„Ich habe nach meiner schweren Verletzung ein Jahr geschuftet, um wieder für den VfB zu spielen, da ist diese Absage ein Schlag ins Gesicht“, so Ferrulli. Im April 2012 hatte er sich eine schwere Knieverletzung zugezogen, musste dreimal operiert werden. Zuletzt gehörte er wieder zum Kader, bekam einige Einsatzminuten. „Ich habe mich wohl gefühlt beim VfB, deswegen hätte ich gerne wieder angegriffen“, sagt Ferrulli weiter.

„Wir haben mit den Spielern vereinbart, dass wir erst mit ihnen sprechen, wenn der Klassenerhalt erreicht ist“, begründet Vorstandsmitglied Jörg Rosenbohm den Gesprächs-Zeitpunkt. Erst wenn man wisse, wo die Reise hingeht, könne man gezielt miteinander sprechen. „Der Schritt bei Sebastian ist uns nicht leicht gefallen“, so Rosenbohm. Dennoch müsse man – auch aufgrund wirtschaftlicher Zwänge – einige harte Entscheidungen treffen.

Enttäuscht zeigte sich Nouri von der emotionalen Reaktion seines Spielers. „Ich habe hart mit Sebastian an seiner Rückkehr gearbeitet“, erklärt der Trainer. Dennoch merke man ihm nach der schweren Verletzung an, „dass es noch einige Zeit dauern wird, bis er wieder richtig fit ist“. Der Weg für Ferrulli über die Zweite sei für Nouri keine Degradierung, „sondern die beste Möglichkeit, sich über Spielpraxis wieder an die Erste heranzukämpfen“. Das habe das Beispiel Christian Thölking in der jüngsten Vergangenheit gezeigt. Nouri: „Ich habe großen Respekt vor Sebastian, aber diese Reaktion kann ich nicht nachvollziehen.“

Im Fall von Julian Bennert, so der Trainer, habe man sich entschieden, dass der vor eineinhalb Jahren von Kickers Emden gekommene Außenstürmer keine Perspektive mehr in der Regionalliga habe: „Wir hatten gute Gespräche. Wir sind ihm dankbar für das, was er hier geleistet hat.“

Freuen kann sich der Trainer indes auf Wunschkandidat Nils Laabs. Zweimal schon wollte der VfB den 29-Jährigen verpflichten, zweimal scheiterte eine Zusammenarbeit. „Neben seiner fußballerischen Klasse ist Nils ein richtig guter Typ“, sagt Nouri. Der 1,89 Meter große torgefährliche Mittelfeldspieler war auch vom BV Cloppenburg und BSV Rheden umworben, das Rennen machte der VfB. „Das Gesamtpaket hat gepasst. Mir gefällt, wie der VfB Fußball spielt. Das Umfeld ist klasse“, ließ der gebürtige Bremer verlauten. Zudem, so Laabs, habe der VfB viele Fans, was für ihn eine zusätzliche Motivation sei.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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