• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Flutlicht wieder auf Tagesordnung

23.10.2013

Oldenburg Flutlicht fürs Marschwegstadion: Spätestens mit dem Tausch des Heimspielrechts mit dem SV Meppen steht das Thema wieder auf der politischen Tagesordnung.

Im Gegensatz zum Oldenburger Marschwegstadion verfügt der SV Meppen über eine Flutlichtanlage, die den Ansprüchen von Sport 1 genügt. Der Sender will das Spiel am Montag, 18. November, am Abend ab 19.45 Uhr direkt aus dem Emsland übertragen. Oldenburg erfüllt aufgrund des fehlenden Flutlichts nicht die Voraussetzungen. Dem VfB geht durch den Tausch viel Geld verloren. Zum Derby wären sicherlich (je nach Witterung) zwischen 3000 bis 5000 Zuschauer ins Stadion gekommen. Der VfB ist momentan Tabellendritter, Meppen fünfter.

Für den SPD-Ratsfraktionsvorsitzenden Bernd Bischoff ist der Tausch des Heimspielrechts Anlass, der Verwaltung zur nächsten Sitzung des Sportausschusses Fragen zu stellen. Bischoff möchte wissen, was eine Flutlichtanlage kosten würde, ob der Bau neben der Autobahn 28 überhaupt genehmigungsfähig ist und ob die Gründung Probleme bereiten wird, weil das 1951 eröffnete Stadion auf einer ehemaligen Mülldeponie gebaut wurde.

„Oldenburg als drittgrößte Stadt in Niedersachsen braucht eine Sportstätte mit großer Zuschauer-Kapazität und fernsehtauglichem Flutlicht“, unterstützt auf Nachfrage der NWZFrank Willers, Präsident vom VfB Oldenburg, die Anfrage Bischoffs. Nicht nur für den Fußball, sondern auch für andere (Sport-)Veranstaltungen sei eine abendliche Austragung unter Flutlicht reizvoll. Zudem profitierten Stadt und Region von einer Direktübertragung durch den Sender Sport 1, weil das Umfeld redaktionell vorgestellt werde.

Der Vorsitzende des Leichtathletik-Kreisverbandes Oldenburg-Stadt, Ekkart Schmidt, winkt ab. Die Leichtathleten könnten sich die Stromkosten nicht leisten. Die Frage nach einer Flutlichtanlage stelle sich daher nicht.

Der Präsident des Norddeutschen Fußballverbandes, Eugen Gehlenborg (Garrel), setzt sich für den Bau einer Flutlichtanlage ein, weil Sport 1 mit seinen abendlichen Übertragungen vor allem die Traditionsvereine unterstützen wolle. Bei einem Aufstieg in die Dritte Liga werde das Flutlich Pflicht.

Unterdessen prüft die Stadt auf Grundlage der Baugenehmigung von 1993 die Rahmenbedingungen. Zu Kosten könnten noch keine Angaben gemacht werden.

Weitere Nachrichten:

SPD | SV Meppen | VfB Oldenburg