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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Fußballer trauern um „Otti“ Meyer

22.12.2010

OLDENBURG Im Alter von 83 Jahren ist am Donnerstag, 16. Dezember, in Mannheim Ernst-Otto „Otti“ Meyer an Herzversagen verstorben. Der ehemalige Spieler des VfB Oldenburg war im Oktober noch mit seiner Frau Erika anlässlich des 30-jährigen Bestehens der VfB-Altliga beim traditionellen Herbsttreffen im Landgasthaus Brüers in Munderloh zu Gast.

Angefangen mit dem Fußball hatte Meyer einst bei seinem Heimat-Verein BSV Holzhausen. 1949 wechselte er zum VfB Oldenburg. Dort brachte er es gleich in seiner ersten Saison in 29 Punktspielen auf 21 Treffer und sicherte sich den Titel des Torschützenkönigs im Norden. Insgesamt verzeichnete er in 60 Spielen für die Blau-Weißen 38 Tore.

Diese Quote machte den Torjäger auch für andere Clubs interessant. Es folgte im Sommer 1951 der Wechsel zum VfL Osnabrück. Auch beim Nord-Rivalen wurde er mit 29 Treffern in 26 Spielen Torschützenkönig. Dank seiner Treffer zogen die Osnabrücker sogar in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft ein, wo man sich jedoch der starken Konkurrenz vom späteren Deutschen Meister VfB Stuttgart sowie von Rot-Weiß Essen und Tennis Borussia Berlin beugen musste.

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Meyers weiterer Weg führte ihn zwei Jahre später zum VfR Mannheim. Dort wurde er in der Saison 1954/55 mit 36 Treffern Torschützenkönig aller Oberligen. Insgesamt traf er für die Mannheimer in 155 Spielen 134-mal. Noch eindrucksvoller ist die Zahl von 238 Toren in der Zeit von 1949 bis 1960.

Seine ereignisreiche sportliche Karriere ließ Meyer, der sich nach einem Ingenieurstudium eine berufliche Existenz als Architekt aufgebaut hatte, bei der Sportvereinigung Ketsch ausklingen, wo er im Laufe der Jahre als Spieler, Trainer und Vorsitzender tätig war.

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