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FUßBALL: Gemüter beruhigen sich nach Eklat

18.09.2007

OLDENBURG Einen Tag nach dem Spielabbruch der Kreisliga-Partie Medya gegen Bümmerstede mit anschließenden Ausschreitungen – die NWZ berichtete – haben sich die Gemüter etwas beruhigt. Beide Seiten warten darauf, was Staffelleiter Ralf Geisler, der beim Spiel an der Seitenlinie stand, für weitere Schritte einleitet. Dieser war am Montag wegen einer Seminarveranstaltung jedoch nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.

BWB-Trainer Ingo Müller, der während der ersten Halbzeit nach einem Wortwechsel mit dem Schiedsrichter des Feldes verwiesen wurde und das Geschehen nach dem Abbruch nicht genau verfolgen konnte, nimmt seinen Spieler Figo Adamovic – der nach seiner Roten Karte wutentbrannt auf den Linienrichter zugerannt war, aber von Mitspielern zurückgehalten werden konnte – in Schutz: „Ich war nach dem Spiel in der Umkleide der Schiedsrichter und habe mit ihnen über die Geschehnisse gesprochen. Der Linienrichter berichtete von vier oder fünf Sätzen, mit denen Figo ihn beleidigt haben soll. Für mich ist seitdem klar, dass er das so nicht getan haben kann, denn so viel Deutsch kann er überhaupt nicht.“ Müller betonte, dass es von Seiten des Vereins keine Strafe für den gebürtigen Slowaken geben wird.

Angesprochen auf die möglichen Folgen konnte Müller nur spekulieren: „Wir werden jetzt erst mal abwarten. Wenn ein Urteil gefällt ist, werden wir uns überlegen, ob wir Einspruch einlegen.“ Er rechnet damit, dass das Spiel für Medya gewertet wird.

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FC-Trainer Lutz Hofmann hat indes Serhat Akbas, der in dem Handgemenge versucht haben soll, zwei Bümmersteder tätlich anzugreifen, suspendiert: „Unter meiner Leitung wird er nicht mehr für uns spielen. Das werde ich ihm, falls er Mittwoch zum Training erscheint, in einem persönlichen Gespräch sagen“, erläutert Hofmann. Auch er wartet nun auf weitere Schritte von Staffelleiter Geisler. „Ich gehe aber weiterhin davon aus, dass die Partie für uns gewertet wird, da der Abbruch klar auf Bümmerstede zurückzuführen ist.“

Auch ein anderes Fußballspiel hatte am Wochenende in Oldenburg ein unrühmliches Nachspiel. Schon am Sonntagvormittag musste die Polizei an der Klingenbergstraße anrücken. Nach dem Spiel der 1. Kreisklasse zwischen Medya II und dem Polizei SV (1:2) lieferten sich Spieler beider Seiten zunächst noch auf dem Platz ein Wortgefecht. Im Mittelpunkt stand dabei PSV-Stürmer Anton Markaj, der während des Spiels angeblich eine Tätlichkeit begangen haben soll. „Die besagte Szene von Anton war sicher kein Kopfstoß. Was sich unsere komplette Mannschaft dann nach Abpfiff für Beleidigungen anhören musste, stimmt mich sehr traurig“, sagte PSV-Trainer André Kloppenburg.

Während sich die Spieler zu einer Menschentraube zusammenfanden, lief ein Zuschauer mit einer PSV-Jacke bekleidet auf diese zu, öffnete seine Jacke und zeigte einen Schlagstock. Mit diesem wurde er jedoch nicht handgreiflich. Allerdings fühlten sich zwei schwangere Frauen, die Familien von PSV-Spielern angehören, derart bedroht, dass sie die Polizei benachrichtigten. Bis diese anrückte, war der Mann mit dem Schlagstock schon verschwunden. „Ich möchte festhalten, dass er kein Vereinsmitglied von uns ist, sonst hätten wir ihn umgehend rausgeschmissen“, meinte Kloppenburg. Er betonte auch noch einmal, dass sich die Verantwortlichen des FC Medya um ihren Trainer Oktay Yurt „absolut korrekt verhalten und die Situation mit geschlichtet haben“.

„Solange ich hier Trainer bin, wird er nicht mehr für uns spielen“

lutz hofmann

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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