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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Dfb-Pokal: Grundstein für Titel in Oldenburg legen

27.07.2011

OLDENBURG Wann hat der Hamburger SV letztmals einen Titel gewonnen? „In der Saison 1986/87“, beantwortet Holger Stein die Frage wie aus der Pistole geschossen. Damals gewann der Fußball-Bundesligist den DFB-Pokal, weiß der zweite Vorsitzende und Pressesprecher des Oldenburger HSV-Fan-Clubs „Lappanrauten“ natürlich ganz genau. „Wir gehen immer mit großen Wünschen in die Saison und hoffen, dass was passiert. Am Ende wird’s wieder nichts“, berichtet Stein von alljährlichen Planspielen seit Gründung des Fan-Clubs im September 2008.

Höhepunkte der noch jungen Geschichte des Fan-Clubs waren zwei Treffen mit HSV-Spielern und Verantwortlichen. „Wir wussten bis wenige Stunden vor den Treffen nicht, wer kommt. Das war stets eine Überraschung“, erklärt Stein. Vor vielen Fans stellten sich dann unter anderem Mickaël Tavares und Bastian Reinhardt den Fragen der HSV-Begeisterten. „Die Spieler sind immer total offen und machen alles mit“, spricht Stein von einer willkommenen Aktion, besonders für Kinder.

„Ein echtes Traumlos“

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Jetzt kann der HSV ausgerechnet in der Heimat der „Lappanrauten“ den Grundstein für den vierten Pokalsieg in der Vereinshistorie legen. „Das ist für uns natürlich ein echtes Traumlos“, jubelt Stein, der den Hanseaten an diesem Sonnabend (15.30 Uhr, Marschwegstadion) gute Chancen auf das Weiterkommen gegen Oberligist VfB voraussagt. Der 45-Jährige tippt auf einen 3:1-Sieg für den Bundesliga-Dino. Der HSV sei noch nicht so gut eingespielt, dass er im Oldenburger Marschwegstadion ein Feuerwerk abbrennen könne. Dem VfB fehle die Qualität für eine Sensation. „Es treffen eher zwei schwächere Teams aus ihren jeweiligen Ligen aufeinander“, sagt der gebürtige Oldenburger.

Dennoch ist die Vorfreude auf das Erstrundenspiel groß. Dementsprechend laufen auch die Planungen auf Hochtouren. Vor dem Pokalspiel treffen sich die „Lappanrauten“ mit zahlreichen anderen HSV-Fan-Clubs aus der Region zum Stadionmarsch. Nach einer gemütlichen Runde in der Kneipe „Der Schwan“ pilgern die Anhänger der Rothosen in Richtung Marschwegstadion. Ebenfalls mit dabei sein wird unter anderem der Fan-Club „Basis Nordwest“.

Mit HSV-Gästen nachgrillen

Im Anschluss an die Partie soll es ein „Nachgrillen“ geben, für das sich sogar Gäste vom Hamburger SV angekündigt haben.

Um den regionalen Bekanntheitsgrad zu steigern, wird während des Pokalspiels ein Transparent mit der Aufschrift „Lappanrauten“ im Stadion hängen. „Das machen wir für die Oldenburger, die uns immer noch nicht kennen“, sagt Stein. „Wir sind hier in Oldenburg natürlich eine Minderheit. Überall ist immer Werder Bremen das Gesprächsthema Nummer eins“, moniert der 45-Jährige, der noch heute dem Abgang von Mittelfeldspieler Rafael van der Vaart hinterhertrauert. Der Kicker, der gegenwärtig in Diensten des englischen Premier-League-Clubs Tottenham Hotspur steht, sei ein Spieler gewesen, der für bessere Zeiten des Hamburger SV gestanden habe.

Ob die Neuzugänge der Rothosen wie Gökhan Töre oder Jeffrey Bruma einen Aufschwung mit sich bringen, wird eventuell schon das Pokalspiel in Oldenburg zeigen. Denn am Marschweg kann der HSV den Grundstein für den lang ersehnten Titel nach 1987 legen – vor den Augen der „Lappanrauten“.

Die „Lappanrauten“ wurden am 3. September 2008 gegründet. Der Club hat sich in der Vergangenheit als familienfreundlich erwiesen. Sowohl Babys als auch Fans der älteren Generationen gehören den „Lappanrauten“ an.

Regelmäßige Treffen finden im Club-Lokal „Match“ an der Klingenbergstraße statt. Gemeinsam werden dort die HSV-Spiele verfolgt. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 04486/91 96 47 und auf

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