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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Tennis: „Habe auf grünem Sand trainiert“

19.06.2015

Frage: Herr Muscheites, nach Ihrer Rückkehr vom Studium in den USA Mitte Mai konnten Sie es anscheinend gar nicht erwarten, auf Sand zu spielen. Sie haben gleich die Landestitel in der U 21 und bei den Männern gewonnen. Ist Ihnen die Umstellung vom amerikanischen Hartplatz so leicht gefallen, wie es die Ergebnisse vermuten lassen?

Lasse Muscheites (19): Das war überraschenderweise in diesem Jahr sehr einfach. Ich hatte schon die Woche, bevor ich wiederkam, auf grünem Sand in Florida trainiert. Zudem ist Sand mein Lieblingsbelag, dadurch spielt man auch mit wesentlich mehr Selbstvertrauen. Zusätzlich habe ich am Anfang der U-21-Meisterschaften vermeintlich einfachere Matches gehabt, so dass ich schnell den Rhythmus gefunden habe.

Frage: Sie studieren an der University of North Florida in Jacksonville. Mussten Sie im ersten College-Jahr Rückschläge einstecken?

Muscheites: Natürlich war es eine Umstellung für mich, in einem neuen Land zu leben und dort Tennis zu spielen in einem neuem Team mit neuen Coaches. Zu Beginn hatte ich auch selbst eine zu große Erwartungshaltung. Mit der Zeit wurde es logischerweise besser, so dass ich im zweiten Semester immer besser reinkam.

Frage: Genießt man als ausländischer Spieler, der eventuelle mit einem Stipendium ausgestattet ist, Privilegien?

Muscheites: Ja, das stimmt. Zum Beispiel gibt es sogenannte Advisors, die einem mit den Kursen helfen. Es wird einem auch jegliches Material bereitgestellt. Außerdem gibt es Physios und ähnliches – man wird wie ein Profi-Sportler behandelt. Zudem gibt es Bereiche oder Gebäude, zu denen nur Sportler Zugang haben.

Frage: Gibt es einen Unterschied zwischen der Tennis-Szene in den USA und hier?

Muscheites: College-Tennis kann man nicht mit dem Punktspielbetrieb in Deutschland vergleichen. Es geht viel lauter auf den Plätzen zu. Die Zuschauer sind meistens College-Studenten, die zum Anfeuern laut schreien oder Lieder singen. Alle Spieler spielen zur gleichen Zeit nebeneinander, so dass die Unterstützung innerhalb des Teams auch viel größer ist. So entsteht ein viel größeres Teamgefühl.

Frage: Mit der Oberliga-Auswahl des OTeV treten Sie an diesem Sonntag ab 10 Uhr beim Barrier TC an. Mit einem Sieg wären Sie plötzlich mittendrin im Aufstiegsrennen. Wie viel Potenzial hat die zweite Mannschaft?

Muscheites: Ich denke, dass wir ein junges Team haben, das viel Potenzial hat. Natürlich fehlt bei manchen Spielern manchmal noch die Konstanz oder die Erfahrung, aber wenn unsere Spieler die richtige Entwicklung gehen, müssen wir mittel- oder sogar kurzfristig nicht mehr nach unten in der Tabelle blicken.

Frage: Wenn Sie weiter ähnliche Leistungen zeigen, wird OTeV-Trainer Daniel Greulich kaum darum herumkommen, Sie auch in der ersten Mannschaft aufzustellen, zumal Kapitän Michel Dornbusch derzeit nicht trainieren kann. Stehen Sie für den Start der 2. Bundesliga Nord am 12. Juli bereit?

Muscheites: Ich werde natürlich bereitstehen und dem Team so gut es geht helfen, den Klassenerhalt frühzeitig zu schaffen.

Frage: Vor dem festen Stamm, der aus Dornbusch, Stefan Seifert, Torsten Wietoska, Jonas König und Mattis Wetzel besteht, stehen sieben ausländische Akteure auf dem Meldebogen. Was glauben Sie, mit welcher Formation der Oldenburger Tennisverein an den Start geht?

Muscheites: Bis dahin ist noch viel Zeit. Es kann viel passieren: Verletzungen, ein Formtief, mangelnde Spielpraxis und ähnliches. Deswegen ist es schwer, eine frühzeitige Prognose über die Formation zu geben.

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