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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Handball: Hansel nimmt Kahn zum Vorbild

13.01.2017

Oldenburg Angesprochen auf die handballerischen Neujahrs-Vorsätze klang Alexandra Hansel ein wenig wie Motivator Olli Kahn. „Immer weiter“, setzte die Drittliga-Trainerin des VfL II an, wie es der ehemalige Fußballtorwart gern zu tun pflegt. „Immer weiter“, führte Hansel fort, „wollen wir uns verbessern und Punkte holen.“

Vor allem auswärts, denn alle neun Hinrunden-Zähler fuhren die VfL-Frauen (9:13) in eigener Halle ein. In fremden Gefilden hingegen präsentierten sie sich bislang als gerngesehener Gast, der die Punkte höflich abgibt. Die nächste Gelegenheit, das zu ändern, besteht an diesem Samstag. Um 17 Uhr treten die Oldenburgerinnen zum Rückrunden-Auftakt beim TSV Nord Harrislee an.

Eine Kampfansage vermied Hansel jedoch im Hinblick auf die hohe Qualität des Tabellenzweiten: „Wir können relativ entspannt nach Harrislee reisen, weil wir dort nichts zu verlieren haben.“ Schon im Hinspiel gaben die Gäste aus dem hohen Norden Schleswig-Holsteins die Richtung vor. Das Team von Trainer Herluf „Shorty“ Linde gewann in Oldenburg klar und verdient mit 30:22 und sorgte für die einzige Heim-Niederlage der Bundesliga-Reserve.

„Die sind stark besetzt und haben ein eingespieltes Team“, lobt Hansel den favorisierten Gegner. Selbst den ganz großen Wurf, sprich den Titel, traut sie dem TSV zu, der aktuell mit drei Punkten Rückstand (17:5) auf Spitzenreiter TV Oyten (20:2) in Lauerstellung liegt. „Oyten ist für mich zwar Favorit, aber wenn alles rund läuft, kommt auch Harrislee für Platz eins in Frage“, sagt Hansel.

Den Start in die Rückrunde will ihr Team dem Gastgeber allerdings so schwer wie möglich machen. Bis auf die verletzte Linksaußen Laura Kannegießer, die mit einem Kreuzbandriss bis zum Saisonende ausfällt, reist der Tabellenachte in Bestbesetzung an die dänische Grenze. So ist auch Kim Schilling wieder an Bord, die ihre langwierige Armblessur überwunden hat.

„Dass es auswärts bisher nicht so geklappt hat, liegt an den starken Gegner, ist aber auch ein wenig Kopfsache“, vermutet Hansel. Warum ihre Mannschaft als Gast oft einen völlig anderen Handball spielt als in heimischer Halle, kann sie sich jedoch nicht erklären. Mit einem Auswärtserfolg den Kopf freizubekommen, haben sich Trainerin und Team daher vorgenommen. Und wenn es Samstag nicht klappen sollte, würde auch Oliver Kahn eines ganz sicher raten: „Weiter, weiter, immer weiter.“

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